Grossteil der Schafherde durch Wolfsriss verloren

In der Nacht auf Sonntag ist es in Démoret VD zu einem Wolfsangriff gekommen: Vier Schafe wurden getötet, sechs mussten eingeschläfert werden. Ein weiteres Schaf überlebte verletzt, wie «La Liberté» berichtet.

pd/bea |

Der Angriff wurde vom Kanton Waadt gegenüber der Zeitung bestätigt. Es sei jedoch noch nicht klar, ob ein oder mehrere Wölfe daran beteiligt gewesen seien. Die Schafe seien zwar gerissen, aber kaum gefressen worden. Der Herdenschutzbeauftragte sprach in diesem Zusammenhang von einem Angriff unter Adrenalin, ein sogenanntes Mehrfachtöten. Man habe Wildkameras installiert.

Gemäss dem Westschweizer Fernsehen RTS bestand die Herde aus 16 Schafen, die toten Muttertiere seien trächtig gewesen. Der Besitzer der Herde, ein Landwirt aus dem benachbarten Vuissens FR, äusserte sich gegenüber dem Westschweizer Fernsehen RTS «sehr wütend über all diese Gesetze zum Schutz der Wölfe». Damit Landwirte eine Entschädigung erhalten, müssen sie unter anderem belegen können, dass sie die nötigen Schutzmassnahmen getroffen haben.

In derselben Sendung betonte Frédéric Hofmann, Leiter der Waadtländer Sektion für Jagd und Fischerei, man habe bislang nur einen Wolf visuell gesichtet. «Wir vermuten aber, dass es vielleicht einen zweiten oder gar einen dritten gibt», erklärte er. Für einen fundierten Abschussentscheid bräuchten sie zwingend diese Informationen und die entsprechenden DNA-Proben.

Kommentare (14)

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  • Markus Fischer | 29.10.2026

    Wir haben einfach keinen Platz in der Schweiz für solche Viecher.

    • Jörg Trachsel | 30.10.2026
      Leider interessiert das diese Viecher nicht. Sie kennen auch keine Landesgrenzen. Es ist in erster Linie Sache der Bauern, ihre Herden genügend vor den Wölfen zu schützen. Man kann nicht einfach alles abknallen, was einem nicht passt.
  • Ziegler Mariette | 29.10.2026
    Wölfe ins Bundeshaus zu den Politikern bringen. Die Befürworter sollen doch gefressen werden. Den Befürwortern ist es egal, wenn Schafe leiden. Ein Kalb wurde in Zürich erschossen, warum die Wölfe nicht!!!
  • Gerber | 29.10.2026
    Es gibt keine Üntiere, es gibt nur Unmenschen.
    Der Mensch ist das grössteRaubtier.
  • Breitenmoser | 29.10.2026
    ...und wem soll man jetzt glauben schenken? Ich bin der Ansicht, Wildtiere die nicht ausgesetzt werden haben das Recht zu leben. Der Zweibeiner hat dem Vierbeiner den Lebensraum genommen. Der Vierbeiner hat sich angepasst, die Probleme macht der Zweibeiner!!!
  • Hofer silvia | 29.10.2026
    Die Bauern halten ihre Tiere aus Freude am Tier,ich möchte mal schauen wenn die geliebten Haustiere diverser Menschen so grausam ums leben kommen!!?
    • Daniela Nef | 29.10.2026

      Ja,es ust einfach eine Sauerei,wiecmit den Bauern umgegangen wird,nur wegen einem so dummen Scheissviech,das die Nutztiere eelend steeben lässt. nur die Wolfsliebhaber müssen endlich begreiffen,dass es hier kein Platz hat für ein solches Untier. In Innerrhoden hat das dumme Viech auch ein Schaf getötet. Wie viele solche Opfer braucht es noch,bis alle Rudel mal geschossen werden dürfen???? Es muss einfach noch zuviel passieren,bis da mal was läuft


      So greiffen plötzlich die Bauern selber zum Gewehr,wenn es ihnen zu Bunt wird. Dieses Untier kann über hohe Netze springen,er überwindet praktisch alles,da nützt auch Herdenschutz nichts. Abschiessen,alle Rudel !

  • Mühlematter Heinz | 29.10.2026
    Jetzt killt mal die Wölfe. Das war einmal. Oder noch Mammuts klonen ?
  • Martin Aronsky | 29.10.2026
    Darüber, ob die Herde vorgabegemäss geschützt war, schweigt sich der Artikel aus. Weshalb? Wahrscheinlich hatte sich der betroffene Bauer schlicht geweigert. Sonst hätte er keinerlei Grund, sich über die Nachweispflicht aufzuhalten. Und wozu werden all die Schafe gezüchtet? Für den Schlachthof. Offenkundig haben die Bauern keine Lust, sich den Gegebenheiten anzupassen. Wenn ich meine Wohnung nicht abschliesse und eingebrochen wird, verweigert die Versicherung die Entschädigung.
    • Daniela Nef | 29.10.2026
      Nicht überall kann ein Herdenschutzhag gemacht wetden. Und 2.überspringt der Wolf hohe Hürden,wenn er etwas zum Fressen sieht. Die Bauern züchten die Tiere aus Freude,nicht zum Vergnügen!! Ich finfe es respektlos,was Sie hier geschrieben haben. Und ich glaube,es arbeitet niemand sonst für Fr.8 in der Stinde,wie die Bauern. Also,Schnörre zue.
  • Dänu | 29.10.2026
    Wieder Schleichwerbung gegen den Wolf diese Geschichten sind nicht ernst zu nehmen
    • Daniela Nef | 29.10.2026
      Dieser Kommentar wurde von der Redaktion entfernt.
  • Hürlimann | 29.10.2026
    Hoffentlich greift bald ein Wolf einen Wolf beführworter an!!
    • Daniela Nef | 29.10.2026
      Ja,ich warte darauf. Meistensxtriffts eben die Falschen. Die Wolfsliebhaber sind doxh neistens Veganer,die essen nur ihre Sojaböhnchen,von weit her geflogen. Das schmeckt der Wolf,dass diese nur Böhnli essen. Wir,die Fleisch essen,schmecken warsxheinlich leckerer,darum hat sich der Wolf noch nie getraut,ein Wolfsliebhaber zu beissen.. Irgendwann wird es passieren,aber ich glaube,bis dann bin ich schon sehr alt. Jetzt bin ich gerade 53 gi gewesen.....
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