Keine Strafverfolgung gegen Cremo

Im Sommer 2025 gelangten bei zwei Vorfällen über 200’000 Liter Magermilch sowie rund 7000 Liter Rahm und Kondensmilch unkontrolliert in die Kläranlage von Freiburg. Die Anlage geriet in eine kritische Lage, und eine starke Verschmutzung der Saane konnte nur knapp verhindert werden.

Die Staatsanwaltschaft stellte laut der Medienplattform Frapp ihre Ermittlungen jedoch ein, da sie Cremo keine Fahrlässigkeit nachweisen konnte.

Administrativ muss das Unternehmen aber Massnahmen umsetzen: Die erste und dringendste Massnahme besteht darin, ein Notrückhaltebecken einzurichten. Derzeit konnte direkt bei der ARA eine Lösung gefunden werden, dank eines ungenutzten Beckens. Langfristig muss diese Infrastruktur jedoch von Cremo gebaut werden. Das Unternehmen muss zudem seine Anlagen sanieren, um solche Vorfälle und die damit verbundenen Verschmutzungsrisiken zu begrenzen, berichtete Frapp.ch. Zu den Kosten machte das Milchunternehmen keine Angaben.

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