
(Symbolbild)
Reto Jäger
Insbesondere seien einseitige Lähmungen beobachtet worden, teilweise auch eine Schwäche der Hintergliedmassen, ungewöhnliche Körperhaltungen, schwankendes Gehen und generell Mühe, sich zu bewegen. Ebenfalls seien reduzierte Reflexe oder eine geringere Schmerz- oder Berührungsempfindlichkeit festgestellt worden, und die Kühe reagierten weniger auf Reize.
Über die Ursache der Krankheit tappt der Walliser Kantonstierarzt noch im Dunkeln. Es seien mehr als 25 mögliche infektiöse Ursachen untersucht worden – alle ohne Befund. Auch toxische Einflüsse wie etwa durch Giftpflanzen seien ergebnislos untersucht worden. Die mehr als 40 galten Eringer Kühe dürfen von der Alp ins Tal zurückgebracht werden, jedoch nur auf die Heimbetriebe, wo sie während 30 Tagen gesperrt sind und nicht verstellt werden dürfen.