
Seit dem 15. Oktober 2007 ist die Bezeichnung «Raclette du Valais» als geschützte Ursprungsbezeichnung (AOP = appellation d’origine protégée) in der Schweiz eingetragen.
Raclette du Valais
Am 17. April führte die Sortenorganisation ihre Delegiertenversammlung durch. Die Geschäftsleitung konnte Positives berichten. Die gesetzten Ziele wurden erreicht, die Wertschöpfung der gesamten Branche wurde weiter gesteigert. «Zudem erzielten zahlreiche Käsereien beachtliche Erfolge an nationalen und internationalen Wettbewerben.»
Im vergangenen Jahr wurden insgesamt 2'006 Tonnen Raclette du Valais AOP produziert. Das sind 50 Tonnen oder 2,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Marktsituation wird von der Sortenorganisation als gesund bezeichnet, da der Lagerbestand um 26 Tonnen höher war als im Jahr 2024, während die Gesamtproduktion im selben Zeitraum um 50 Tonnen zunahm. «Daraus lässt sich schliessen, dass 2025 mehr Raclette du Valais AOP vermarktet wurde als in der Vorjahresperiode», heisst es im Geschäftsbericht.
Der wichtigste Absatzmarkt ist die Schweiz. Daneben fokussiert sich die Sortenorganisation auf die Länder Deutschland, Belgien, Niederlande, Luxemburg und Frankreich. Die Nachfrage im Inland nahm zu, während sich der Export stabil entwickelte.
Doch auch Raclette du Valais AOP spürt den Konkurrenzkampf und die gestiegenen Produktionskosten. Deshalb wurden 2025 folgende Massnahmen eingeleitet, um die Marke zu stärken:
- die Erneuerung der nationalen Kampagne «Das Original».
- die Neugestaltung der kantonalen Kampagne für Walliser Alpkäse.
- eine starke Präsenz an bedeutenden Veranstaltungen, darunter die Alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Saalbach und die Mountainbike-Weltmeisterschaften im Wallis.