
Wie die Kantonspolizei Genf schreibt, kehrte der Rehbock trotz der Erschöpfung durch seinen Ausflug in den Genfersee ohne Anzeichen einer Lahmheit oder Orientierungsstörungen in den Wald zurück. (Symbolbild)
Susy Utzinger Stiftung für Tierschutz
Die Seepolizei der Kantonspolizei Genf wurde am vergangenen Dienstag kurz nach 10.30 Uhr über ein Tier vor dem Port-Tunnel in Cologny GE informiert. Zwei Boote rückten aus. Als die Polizisten das Tier erreichten, stellten sie fest, dass es sich um einen ausgewachsenen Rehbock handelte.
Das Tier schwamm weiter hinaus und war von der Anstrengung sichtlich geschwächt. Mehrere Versuche, es aus dem Wasser zu holen, blieben zunächst erfolglos. Schliesslich gelang es den Polizisten, den Rehbock an Bord zu ziehen. Zwei Einsatzkräfte mussten ihn festhalten, während die Boote zur Société Nautique de Genève zurückkehrten.
Dort übernahm der kantonale Wildhüterdienst den Rehbock. Er wurde in eine belüftete Transportbox gesetzt und in Richtung der Wälder von Jussy GE gebracht. Vor Ort wurde das Tier untersucht und mit einer Ohrmarke versehen.
Vor der Freilassung überprüfte ein Umweltwächter das Gebiet. Wie die Kantonspolizei Genf schreibt, kehrte der Rehbock trotz der Erschöpfung durch seinen Ausflug in den Genfersee ohne Anzeichen einer Lahmheit oder Orientierungsstörungen in den Wald zurück.
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