Wallis will Klimaneutralität bis 2040

sda/har |

Das Wallis will bis 2040 Klimaneutralität erreichen, zehn Jahre früher als auf Bundesebene vorgesehen. Dieses Ziel, das im Entwurf des Klimagesetzes vorgesehen ist, präsentierte der Kanton am Donnerstag vor den Medien.

«Die Feststellung ist einfach: Die Schweiz, die Alpen und das Wallis erwärmen sich doppelt so schnell wie der Rest der Welt. Der Anstieg der Durchschnittstemperatur seit 1864 beträgt hier 2 Grad gegenüber etwa 1 Grad weltweit», sagte Gérald Dayer, Präsident der strategischen Direktion, die für die Umsetzung der Agenda 2030 zuständig ist, vor den Medien in Sitten.

Minus 60 Prozent

Der Kanton habe deshalb seine Verantwortung wahrgenommen und einen Gesetzesentwurf ausgearbeitet, den er am Donnerstag an den Grossen Rat weitergeleitet habe. Das Kantonsparlament wird voraussichtlich im März und im Herbst 2023 darüber beraten. «Das Gesetz soll 2024 in Kraft treten», sagte Regierungspräsident Roberto Schmidt (Die Mitte), Leiter des Finanz- und Energiedepartements.

Während der Vernehmlassung zum Gesetzestext waren 34 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Klimaziele nicht weitreichend genug seien. Der Gesetzesentwurf sieht daher nun unter anderem vor, dass der Kanton seine direkten Treibhausgasemissionen bis 2030 um 60 Prozent senken und bis 2040 einen direkten Nettoemissionswert von Null erreichen soll.

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