In Zusammenarbeit mit der Mühle Rytz AG, der Moulins Chevalier SA und "Fair Swiss, die faire Milch" hat dieses neue Projekt das Hauptziel, in der biologischen Landwirtschaft eine Wertschöpfungskette für Bio-Getreide aufzubauen, die alle Beteiligten angemessen entlohnt.
Unterstützt wird das Projekt von der Stiftung Future 3.0, die sich für eine nachhaltige, regenerative Landwirtschaft einsetzt. Das Projekt wird auch vom Fachwissen von Equal Profit profitieren. Dies in Bezug auf die Methodik der Datenerhebung für die Preisfestsetzung bei den verschiedenen Beteiligten der Wertschöpfungskette vom Produzenten bis zum Konsumenten.
Das Projekt von Progana Bio Romandie und Laudato Si ’ strebt eine saubere und verantwortungsvolle Landwirtschaft, transparentere Zwischenhändler und eine gerechtere Verteilung unseres Wohlstands.
Korrekter Preis für Bio-Getreide
Die von diesem Projekt potenziell betroffene und von den Sammelstellen übernommene Menge an Bio Knospe-Brotgetreide beläuft sich auf rund 33'000 Tonnen. Der Teil des Bio-Brotgetreides, der in einer ersten Phase von diesem Projekt betroffen ist, wird derjenige sein, der von den PROGANA angeschlossenen Produzenten und Produzentinnen stammt und derzeit von den Projektpartnern Mühle Rytz AG und Moulins Chevalier SA, zwei langjährigen Partnern der biologischen Landwirtschaft, übernommen wird.
In einem ersten Schritt wird sich das Projektteam damit befassen, den richtigen Preis für ein Kilogramm Bio-Brotgetreide zu definieren, indem es ein heute komplexes, wenn nicht sogar undurchsichtiges System entschlüsselt, und eine Struktur aufzubauen, die es ermöglicht, diese neue, faire Wertschöpfungskette zu entwickeln
Vermarktungsstruktur aufbauen
Die zweite Phase des Projekts betrifft die eigentliche Vermarktung der Produkte im Rahmen einer Struktur, die es ermöglicht, die Preise für die Rohstoffe festzulegen und die Transparenz auf den verschiedenen Ebenen der Wertschöpfungskette zu gewährleisten.
So können die Konsumentinnen und Konsumenten sicher sein, dass die Bio-Produzenten den Mehrwert aus der Produktion mit der BioKnospe erhalten. Die betroffenen Produkte werden hauptsächlich Mehl, Brot, Pasta und Frühstücksgetreide sein, die alle mit der Bio-Knospe produziert werden. Bei der Verteilung der Endprodukte werden alle Möglichkeiten ausgeschöpft, damit die Konsumentinnen und Konsumenten diese Produkte idealerweise in ihrer Region finden können.
