Zum Abschuss freigegebener Wolf erlegt

Ende April hat der Kanton Wallis im Gebiet Visperterminen einen Wolf zum Abschuss freigegeben. Nun wurde das Raubtier auf dem Gemeindegebiet von Staldenried erlegt.

Das männliche Tier hatte zuvor sieben Nutztiere auf geschützten landwirtschaftlichen Nutzflächen (LN) gerissen. Die Voraussetzungen für die Anordnung eines Abschusses waren gemäss der Verordnung zum Bundesgesetz über die Jagd damit erfüllt.

Diese Bestimmungen erlauben es den kantonalen Behörden, einen Abschuss anzuordnen, wenn innerhalb von vier Monaten mindestens sechs Schafe oder Ziegen in geschützten oder nicht schützbaren Situationen gerissen wurden.

Der Vorsteher des Departements für Volkswirtschaft und Bildung, Christophe Darbellay, hatte deshalb den Abschuss des Wolfs in der Region Visperterminen–Staldenried am 24. April 2026 angeordnet.

Gemäss der Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere ist die Anwesenheit eines Wolfspaares in der Region nachgewiesen. Eine Reproduktion konnte im Jahr 2025 jedoch nicht bestätigt werden, weshalb im Nanztal in den Jahren 2025 bis 2026 keine proaktive Regulierung erfolgt ist.

Kommentare (4)

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  • [email protected] | 09.05.2026
    Das einzige Raubtier hir ist doch der Mensch
  • Ursula Freckmann | 06.05.2026
    Das ist eine Schande einfach Wölfe Abschiessen kein Wildtier macht ein unterschied bei leichter Bäute jeder muss zum Schutz seiner Tiere Herden Schutz machen so dass der Wolf merkt es ist keine leichte Beute und wenn Schafe im Berg abstürzten und nicht gerettet werden können gehen Elent da kapput.das macht dann nichts Das geht nicht Wölfe Abschiessen .pasta
    • Erich | 07.05.2026
      @ Ursula F. Ich denke genauso. Den es ist einfach so; Durch die Verhinderung des flächendeckenden Herdenschutzes hat der Wolf sich einen Lernvorsprung von ungeahntem Aussmass herausgeholt. Den er ist hoch intelligent anpassungsfähig und lernfähig wie keine zweite Wildart in unserem Land. Das sieht man schon nur daran, dass er die Zäune akribisch auf Schwachstellen absucht. Man schaue sich nur mal die Gehege an, in denen sie im Zoo untergebracht sind.!!! Und entgegen der häufigen Aussagen nicht einmal HSH nützten, warum gibt es die denn seit mehr als tausend Jahren????
      Wenn sie nämlich mit den Stachelhalsbändern wie in Osteuropa ausgestattet wären, würden auch weniger verletzt, wie in Flums. Die Schutzwirkung wäre auch grösser wenn sie in genügender Anzahl vorhanden wären. Idealerweise in verschiedenen Altersgruppen. Vom Junghund bis zum Altgedienten Kämpfer. Alle anderen Tiere die helfen aufzupassen nur in Kombination mit HSH . Da nur HSH auf verändertes Verhalten des Wolfes reagieren
  • Erich | 06.05.2026
    Ich hoffe von ganzem Herzen, der abgeschossene Wolf ein Vatertier war. Dann bekommen die Verantwortlichen so richtig auf die gerechte Strafe. Entscheidungen solcher Art sind absolut jenseits jeglicher Vernunft und Verstand. Ich bin zuversichtlich dass die grossen Umweltverbände das Geld haben werden um das zu bewerkstelligen und zu beweisen. Herdenschutz lautet das Zauberwort.
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