
Die Agrotechnikerinnen und Agrotechniker HF nach der Diplomübergabe auf dem Gutsbetrieb Chamau.
Marianne Voss
An der Diplomfeier des Landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungszentrums (LBBZ) Schluechthof Cham nahmen mehr als 200 Gäste teil. Sie feierten auf dem Gutsbetrieb Chamau die Diplomierung von 21 Schülerinnen und Schülern der Grundbildung mit Fähigkeitszeugnis (EFZ), 2 Schüler der Attestausbildung (EBA) und 15 Studierenden der Höheren Fachschule (HF).
Die Feier stand unter dem Motto «Stärken stärken – Zukunft gestalten in der Landwirtschaft». Vor dem offiziellen Festakt in der sauber herausgeputzten Scheune referierten die Absolventen an verschiedenen Posten über ihre Diplomarbeiten.
Ins Handeln kommen
Rektor Martin Pfister ging in seiner Ansprache auf das Motto ein, spann den Faden aber weiter und gab ihm eine umfassendere Bedeutung. Bereiche, in denen man schwach sei, könne man delegieren, müsse dazu aber zusammenarbeiten. Es sei jedoch auch nötig, an den eigenen Schwächen zu arbeiten. «Und dann müsst ihr ins Handeln kommen, ins Tun!», betonte er. Seine Endformulierung des Mottos lautete schliesslich: «Auf die Stärke setzen, die Bereiche, in denen man schwach ist, verbessern oder delegieren. Und dann tun.»

Die Diplomierten der landwirtschaftlichen Grundbildung. Die Klassenbesten erhielten eine Glocke, eine Treichel oder eine Bohrmaschine.
Marianne Voss
Die Zuger Regierungsrätin Silvia Thalmann forderte die jungen Frauen und Männer auf, das Leben ganz bewusst zu gestalten und die Zeit zu nutzen, die ihnen gegeben sei. Manchmal brauche es Umwege, und manchmal stolpere man. «Dann ist es entscheidend, wieder aufzustehen und dabei etwas dazuzulernen. Das Wichtigste ist, dass Sie Ihre Freude und Ihre positive Grundhaltung bewahren.»
«Lernt eure Stärken kennen, baut darauf auf, bleibt am Ball.»
Martin Abt, Leiter Grundbildung, berichtete stolz von den herausragenden Leistungen der EFZ-Klasse. Er gab den Rat: «Lernt eure Stärken kennen, baut darauf auf, bleibt am Ball.» Franz Müller, Leiter höhere Berufsbildung, sprach von den Stärken der HF-Klasse, die sich durch die verschiedenen Persönlichkeiten, den Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft auszeichnete. «Ab heute zählen eure individuellen Stärken, sei es im Job oder auch in der Partnerwahl.»
Viele gute Erfahrungen
Unter grossem Applaus erhielten die Studentinnen und Studenten ihre Diplome, die Klassenbesten zudem eine Glocke, eine Treichel oder eine Bohrmaschine. Das letzte Wort hatten traditionsgemäss zwei der Diplomierten. Sie dankten dem Schluechthof-Team für die motivierende Unterstützung während der Ausbildung, zu der auch Hochs und Tiefs gehörten. Zudem berichteten sie von den Höhepunkten und lustigen Episoden aus dem Schulalltag sowie auf Exkursionen und fassten zusammen: «Dabei konnten wir viele gute Erfahrungen machen.»
Absolvetinnen und Absolventen
Agrotechnikerin / Agrotechinker HF
Fabian Amrein, Sempach; Jonas Burri, Schachen; Fabia Casutt, Falera; Manuel Furrer, Gunzwil; Celina Gmür, Buttwil; Patrick Grüter, Ebersecken; René Grüter, Sigigen; Mathias Krummenacher, Malters; Reto Krummenacher, Rothenburg; Florian Lustenberger, Steinen; Nick Schatzmann, Greppen; Muriel Schuller, Luzern; Ramon Troxler, Sempach; Silvan Unternährer, Hagendorn; Joël von Flüe, Flüeli-Ranft
Landwirtin / Landwirt EFZ
Ramon Abegg, Walchwil; Pascal Arnold, Küssnacht am Rigi; Janik Dönni, Rotkreuz; Nicolas Egli, Sins; Benjamin Fleischli, Muotathal; Samuel Horat, Schwyz; Severin Iten, Edlibach; Sandra Iten, Oberägeri; Philipp Jenni, Hirzel; Joel Moser, Cham; Dominic Müller, Oberrüti; Pascal Müller, Ebnet; Kilian Nussbaumer, Oberägeri; Simon Opprecht, Allenwinden; Beat Ott, Brunnen; Renate Ott, Seewen; Silvan Reichmuth, Studen SZ; Roman Schelbert, Hünenberg See; Michael Schilter, Brunnen; Tanja Sidler, Sattel; Sacha Staub, Menzingen; Marco von Rickenbach, Steinen; Lukas Zollinger, Affoltern am Albis mge