
Im zweiten Projektjahr rückt der Igel als Symboltier in den Fokus.
zvg
Seit dem Start im April 2025 verfolgt das Projekt das Ziel, die Artenvielfalt im Siedlungsraum zu stärken, heisst es in einer Mitteilung der Albert Koechlin Stiftung (AKS). Dabei zeige sich: Bereits kleine Anpassungen in privaten Gärten können viel bewirken. Einheimische Sträucher und Gehölze spielen eine zentrale Rolle. Sie sind an lokale Bedingungen angepasst, pflegeleicht und bieten zahlreichen Tierarten Lebensraum. Auch für den Menschen haben sie Vorteile, etwa als natürlicher Sichtschutz.
Igel als Botschafter
Im zweiten Projektjahr rückt der Igel als Symboltier in den Fokus. Wer ihm helfen möchte, kann mit wenig Aufwand einen Beitrag leisten.
Oft genügt es, im Garten eine naturnahe Ecke zu belassen, in der Laub liegen bleibt und Rückzugsorte entstehen. Solche Strukturen fördern nicht nur den Igel, sondern auch viele andere Arten.
Unterstützung durch lokale Coaches
Interessierte können sich von über 170 geschulten (G)Arten-Coaches beraten lassen. Diese geben direkt vor Ort praktische Tipps zur naturnahen Gestaltung von Gärten oder Balkonen.
Im vergangenen Jahr wurden bereits rund 450 Coachings durchgeführt, teilt die AKS mit. Die Rückmeldungen fallen laut Projektleitung positiv aus: Die praxisnahen Hinweise würden geschätzt und motivierten viele Teilnehmende, konkrete Massnahmen umzusetzen und so mehr Biodiversität im eigenen Umfeld zu schaffen.