
Erstmals bildeten die fünf Sinne (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten) den roten Faden der Veranstaltung.
zvg
Bei mildem Marktwetter zog der «O Sole Bio» am vergangenen Samstag zahlreiche Besucherinnen und Besucher an die Zuger Seepromenade. Zum 18. Mal präsentierten Bio-Produzentinnen und Bio-Produzenten aus der Zentralschweiz ihre Erzeugnisse und luden zum Entdecken, Probieren und Austauschen ein.
Für die fünf Zentralschweizer Bio-Vereine Bio Luzern, Bio Zug, Bio Uri, Bio Schwyz sowie Bio Ob- und Nidwalden ist der gemeinsame Biomarkt weit mehr als eine Verkaufsplattform. Wie die Veranstalter mitteilen, bringt «O Sole Bio» die Bio-Landwirtschaft mitten in die Stadt und schafft einen lebendigen Treffpunkt, der Stadt und Land miteinander verbindet.
Die 5 Sinne als roter Faden
Erstmals bildeten die fünf Sinne (Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten) den roten Faden der Veranstaltung. Entsprechende Hinweise an den Ständen luden die Besucher dazu ein, Bio-Produkte bewusst wahrzunehmen und neue Geschmacks- und Sinneseindrücke zu entdecken. Die Besucher konnten Produkte testen, Fragen stellen und mit den Menschen ins Gespräch kommen, die hinter den regionalen Bio-Erzeugnissen stehen.
Genau dieser direkte Austausch macht den «O Sole Bio» seit Jahren aus , zeigen sich die Veranstalter überzeugt. Der Anlass zeige, dass Bio weit mehr ist als ein Label. Dahinter stehen Menschen, Fachwissen, sorgfältige Handarbeit, regionale Wertschöpfung und die Verantwortung für einen nachhaltigen Umgang mit natürlichen Ressourcen.
Ein Baumnussöl sticht hervor
Ein besonderer Publikumsmagnet war die Degustation von fünf regional produzierten Bio-Baumnussölen. Bereits im Vorfeld hatte eine Jury die Öle verkostet und persönliche Favoriten gewählt. Am Markttag selbst war dann das Publikum gefragt. Besucherinnen konnten die Öle vergleichen und für ihren Favoriten abstimmen. Den Publikumspreis gewann das Bio-Baumnussöl vom Hof Allenwinden in Kappel am Albis ZH.
Auch an den zahlreichen weiteren Marktständen wurde Bio unmittelbar erlebbar. Degustationen, traditionelles Handwerk, musikalische Darbietungen sowie Mitmachangebote für Gross und Klein sorgten für eine abwechslungsreiche Atmosphäre. Dabei entstanden viele persönliche Begegnungen zwischen Konsumentinnen und den Menschen aus Landwirtschaft und Verarbeitung.






