Luzerner Gemeinde spricht sich gegen Windkraftanlage aus

jgr |

Auf dem Stierenberg in Rickenbach LU soll eine Schutzzone gegen Windkraftanlagen errichtet wird. Die Stimmberechtigen sprachen sich für die Initiative aus. 

Die Gemeindeinitiative für eine Schutzzone auf dem Stierenberg in Rickenbach wurde mit 54,5 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Die Stimmbeteiligung lag bei 73 Prozent. Die Initiative will verhindern, dass auf dem beliebten Ausflugsziel Windkraftanlagen gebaut werden. 

Der Entscheid sei ein herber Rückschlag für das Windkraft-Projekt von Mitte-Nationalrätin Priska Wismer-Felder, schreibt die «Luzerner Zeitung». Die Politikerin gehört zu einer Bürgerinitiative  die das Windparkprojekt vorantrieb. 

Geplant ist der Bau von drei Anlagen mit einer Nabenhöhe von 120 Metern. 4600 Haushalte sollen mit der  mit Strom versorgt werden. 

Gegenüber der «Luzern Zeitung» sagte Priska Wismer-Felder. «Das Resultat ist ein Rückschlag.» Und schiebt nach: «Ein Rückzug des Projekts ist momentan keine Option. Das sind wir auch unseren Darlehensgebern schuldig.»  Insgesamt sind bereits über 400'000 Franken in Planungen und Abklärungen investiert worden.

Kommentare (11)

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  • Ferdinand Burrif | 07.12.2021
    Denn sie wissen nicht was sie tun. Vielen Leuten ist nicht bewusst, dass bei einem Stromausfall nichts aber auch gar nichts mehr geht. An den meisten Orten kommt kein Wasser mehr aus dem Hahn, heizen können die meisten vergessen, Abwasser kann nicht mehr abgepumt werden, shopen, auch Lebensmittel, vergessen, kochen auch. Sie können noch ein Kerzlein anzünden, um damit das Wasser aufnehmen welches aus dem Tiefkühler läuft, usw und so fort.
  • Ueli Nebiker | 30.11.2021
    @ Beat. Hinterlege in Zukunft deinen unsinnigen Behauptungen/ Kommentaren doch bitte eine Quellenangabe, und einen Faktencheck. Gegenüber dir war ja Trump ein linksliberaler Ökoheini.
  • Marita | 29.11.2021
    Tschernobyl und Fukujma mit seinen irreparablen Schäden ist nun einmal passiert und Radioaktivität ist, ähnlich, wie in den Jahren des Wettrüstens, der Mächte, Russland und Amerika, durch die Atomwaffentests, mit immer grösseren Kalibern, in der Atmosphäre, um den ganzen Erdball gezogen und hat sich als radioaktiver Niederschlag überall auf der Welt, abgesetzt. Ein Supper Gau in einem schweizerischen AKW, hätte mit unserer Besiedelung, unabsehbare Folgen.
  • Beat Furrer | 29.11.2021
    Erdöl und Erdgas dürfte praktisch unbegrenzt vorhanden sein. Dass Erdöl / Erdgas fossile, d.h. biotisch entstanden sein soll, ist sehr anzuzweifeln.
  • Beat Furrer | 29.11.2021
    Marita: AKWs sind keine Atomwaffen. Verursachen am wenigsten Schäden an Menschenleben und Umwelt und Rückstände pro produzierte Energieeinheit. Ausserdem grundlastfähig und vergleichsweise günstig. Ausser man berücksichtigt die irrsinnigen und unverhältnismäßigen Forderungen der Atomkraftgegner.
  • Jakob | 29.11.2021
    Die Ausbeutung von Erdöl - und Gas, geht zügig voran. Ein Ende der Vorkommen ist in Sicht. So wird also die Energieproduktion auch nicht über längere Zeit gesichert. Ist keine erneuerbare Energie.
  • Marita | 29.11.2021
    Da bin ich wirklich falsch informiert. Ich habe gemeint das Problem der Endlagerung von Atommüll sei immer noch nicht gelöst und durch Atomkraft hergestellte Nuklearwaffen, könnten die nach der Offenbarung beschriebene Endzeit herbeiführen. Sicherheit gbt es wirklich nirgends. Auch durch geborstene Staudämme, auslaufende Seen, können ganze Talschaften verwüsten.
  • Beat Furrer | 29.11.2021
    Windkraft ist umweltschädlich. Besser ist Atomkraft oder eben Erdöl / Erdgas.
    Leider sind die Menschen falsch informiert.
  • Marita | 29.11.2021
    Der Ausbau der Wasserkraft wird bekämpft. Windkraftanlagen sind auch nicht erwünscht. Woher wollen wir eigentlich, die elektrische Energie beziehen? Zuletzt bleibt wohl doch nur noch, der Neubau von Atomkraftwerken
  • Ursula | 29.11.2021
    Man sollte etwas für die Umwelt tun, aber bloss nicht bei mir....
  • Beat Furrer | 28.11.2021
    Bravo, Rickenbach!

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