
Im Einsatz standen insgesamt rund 50 Angehörige der Feuerwehr, des Rettungsdienstes Zug mit einem Rettungswagen, einem Notarzt sowie einem Einsatzleiter, drei Rettungshelikopter der Rega, Mitarbeitende der Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft (BUL) sowie mehrere Einsatzkräfte der Zuger Polizei.
Kapo ZG
Der Unfall ereignete sich am Donnerstagvormittag auf einem Landwirtschaftsbetrieb beim Hinterberg. Der 69-Jährige führte Arbeiten an der Güllegrube aus. Aus noch unbekannten Gründen stürzte er gegen 9.30 Uhr hinein.
Zwei Männer im Alter von 24 und 53 Jahren eilten dem Verunfallten zu Hilfe. Dabei atmeten sie Gase ein und erlitten erhebliche Verletzungen. Zwei weitere Männer im Alter von 21 und 37 Jahren zogen sich bei den Rettungsversuchen ebenfalls Verletzungen zu. Drei der Verletzten wurden mit der Rega in verschiedene Spitäler geflogen. Eine weitere Person wurde durch den Rettungsdienst Zug ins Spital eingeliefert.
Atemschutztrupps der Feuerwehr bargen den in die Grube gestürzten Mann. Doch die Hilfe kam zu spät. Trotz der sofort eingeleiteten medizinischen Versorgung verstarb er noch auf der Unfallstelle. Warum der Mann in die Grube stürzte, wird von der Kantonspolizei Zug abgeklärt.