
Preisvergabe: (v.l.) Igo Schaller, Präsident Fachjury AKS; Barbara Lantschner, Stadtblüte; Alain Huber, ERDIG Living Soils AG; Ivo Roos, Stiftungsrat AKS.
zvg
Der die Albert Koechlin Stiftung (AKS) -Umweltpreis 2025 geht an zwei Luzerner Projekte, die sich für Biodiversität und gesunde Böden einsetzen. Stiftungsrat Ivo Roos habe ihr Engagement für eine umweltbewusste und zukunftsfähige Gesellschaft gewürdigt, heisst es in einer Medienmitteilung. Die Preise wurden im Rahmen einer Feier im Kulturhof Hinter Musegg in Luzern übergeben; sie sind mit je 40'000 Franken dotiert.
Barbara Lantschner erhält die Auszeichnung für ihr Unternehmen Stadtblüte in Luzern. Sie produziert pestizidfreie, lokal gewachsene und CO2-neutrale Schnittblumen und verwandelt brachliegende Stadtflächen in blühende Lebensräume für Mensch und Natur. Die ausgebildete Gärtnerin und Landschaftsarchitektin gründete Stadtblüte vor vier Jahren mit der Vision, regionale Blumen direkt aus Luzern anzubieten.
Ebenfalls ausgezeichnet wurde die Erdig Living Soils AG aus Meggen . Gründer Alain Huber setzt auf regenerative Landwirtschaft und Bodengesundheit. Das Unternehmen entwickelt hochwertige Kompostextrakte sowie Maschinen, die mehrere Arbeitsschritte in einer Überfahrt erledigen. Dadurch werden Bodenverdichtungen reduziert und die Bodenfruchtbarkeit gefördert. Ziel ist eine Landwirtschaft, die mit weniger Ressourcen gesunde Lebensmittel produziert, CO2 bindet und widerstandsfähiger gegenüber Umweltbelastungen wird.
Die Albert Koechlin Stiftung vergibt den Umweltpreis seit 2005 an Personen und Organisationen mit besonderem Engagement für Natur, Umwelt und Lebensraum. Der Preise ist mit je 40’000 Franken dotiert.