
Roland Wüthrich, Michael Planzer, Céline Huber, Wendelin Loretz, Luca De Aliprandini, Michelle Gisin, Adrian Lussmann haben gemeinsam die ersten Bäume gepflanzt (v.l.n.r.).
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Mit prominenter Unterstützung ist im Neiselenwald UR in Wassen der Startschuss für ein umfangreiches Schutzwaldprojekt gefallen. Gemeinsam mit Regierungsrätin Céline Huber sowie den Skisportlern Michelle Gisin und Luca De Aliprandini wurden die ersten Bäume der insgesamt rund 8’000 geplanten Pflanzungen gesetzt, heisst es in einer Mitteilung.
Ziel des Projekts ist die langfristige Verjüngung und Stabilisierung des Urner Schutzwalds. Dieser schützt Siedlungen und wichtige Verkehrswege vor Naturgefahren wie Lawinen, Steinschlag und Murgängen.
Klimawandel setzt Schutzwald unter Druck
Der Klimawandel stellt den Urner Wald zunehmend vor Herausforderungen. Trockenheit, Stürme, Waldbrände und Schädlingsbefall beeinträchtigen die Stabilität des Schutzwalds. Mit der Pflanzung widerstandsfähiger Baumarten soll die Schutzfunktion des Waldes langfristig erhalten bleiben.
«Mit diesem Projekt stärken wir gezielt die Sicherheit kommender Generationen und die Widerstandsfähigkeit unserer Schutzwälder gegenüber dem Klimawandel», sagte Simon Weiner, Leiter Vertriebsverbund & Marktbearbeitung der Helvetia Versicherung. Die Helvetia Versicherung unterstützt das Projekt gemeinsam mit der Stiftung IDEA helvetia finanziell.
Das Projekt im Neiselenwald ist Teil langfristiger Massnahmen zur Sicherung und Erhaltung des Urner Schutzwalds. In den kommenden Jahren sind weitere Pflanzungen und Pflegemassnahmen vorgesehen.

Die ersten Bäume wurden gepflanzt.
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Gemeinsamer Einsatz von Politik, Sport und Forstwesen
Für die Pflanzaktion rückten Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Forstdienst und Wirtschaft gemeinsam mit den Skistars Michelle Gisin und Luca De Aliprandini aus. Ausgerüstet mit Schaufeln und Pickeln pflanzten sie die ersten Bäume im Neiselenwald.
Michelle Gisin zeigte sich beeindruckt vom gemeinsamen Engagement: «Es ist schön zu sehen, wie viele Menschen sich für den Erhalt unserer Natur einsetzen. Schutzwälder schützen nicht nur unsere Landschaft, sondern auch die Menschen, die hier leben und durchfahren.»
Teil der Strategie «Holzkreislauf Uri»
Entwickelt wurde das Schutzwaldprojekt im Rahmen der Strategie «Holzkreislauf Uri». Diese wird vom Kanton Uri gemeinsam mit der Korporation Uri sowie Vertreterinnen und Vertretern aus Gesellschaft, Wald- und Holzwirtschaft, Politik, Verwaltung und Bildung umgesetzt.
«Mit dem Holzkreislauf Uri stärken wir die Stabilität und Klimawirkung des Waldes, fördern die regionale Wertschöpfung und sensibilisieren die Bevölkerung für den Wert unseres Waldes und der natürlichen Ressource Holz», betonte die Urner Sicherheitsdirektorin Céline Huber.

Luca De Aliprandini, Michelle Gisin, Céline Huber (v.l.n.r.).
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Unterstützung durch Unternehmen und Organisationen
Die fachliche Leitung des Projekts liegt beim Amt für Forst und Jagd. Umgesetzt wird es gemeinsam mit den Forstbetrieben der Korporationsbürgergemeinden.
Da die Bewirtschaftung des Schutzwalds im Urner Berggebiet mit hohen Herausforderungen verbunden ist, sind die finanziellen Mittel der Forstbetriebe begrenzt. Unterstützende Organisationen und Unternehmen wie die Helvetia Versicherung und die Stiftung IDEA helvetia leisten deshalb einen Beitrag zur Anpassung des Schutzwalds an den Klimawandel.
Helvetia engagiert sich gemeinsam mit der Stiftung IDEA helvetia seit 2011 für Schutzwälder in der ganzen Schweiz. Ziel ist es, Schäden durch Naturgefahren vorzubeugen und damit zur Sicherheit und Lebensqualität in den betroffenen Regionen beizutragen.

Lagebesprechung für die Bepflanzung.
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Ja wenn die Prominenz aufrecht, muss zumindest der Waldboden gewischt werden!
Ökologischer Blödsinn, aber was solls. Ein bisschen Liegendholz quer zum Hang würde zudem die Erosion verhindern!
Als Flachland-Förster mit Gebirgsausbildung
erstaunt mich dieses Bild schon sehr.
Mit freundlichem Gruss
André Schumacher