
Auf einigen Schwyzer Alpen wird das Wasser knapp.
Stefan Zürrer
Im Sommer grasen normalerweise rund 15'000 Kühe, Rinder und Kälber auf den Alpen des Kantons Schwyz. Wegen der akuten Trockenheit gab es aber bereits im Zentralschweizer Kanton vorzeitige Abalpungen.
Vor allem bei Wassermangel gibt es Möglichkeiten, das frühzeitige Ende der Sömmerung abzuwenden. Der Kanton Schwyz appelliert an die Alpbetriebe, einen drohenden Wassermangel frühzeitig zu melden. «Je früher ein drohender Wassermangel bekannt ist, desto grösser sind die Möglichkeiten, geeignete Massnahmen zu treffen und einen vorzeitigen Alpabtrieb möglichst zu vermeiden», teilt das Amt für Landwirtschaft mit.
Die Wasserversorgung ist kommunal geregelt. Die Gemeinden können sich bei der Wasserversorgung der Alpen gegenseitig unterstützen. Sollte dies nicht mehr möglich sein, kann der Kanton Hilfe leisten. «Gemeinden können sich an den kantonalen Führungsstab (KFS) wenden, der über spezielle Infrastruktur verfügt sowie Versorgungsmassnahmen koordinieren kann», so der Kanton weiter.
Die Lage unterscheide sich von Alp zu Alp teilweise stark. Lösungen würden jeweils den örtlichen Gegebenheiten angepasst. Der Kanton Schwyz verfolgt ein übergeordnetes Ziel: «Das Vieh soll so lange wie verantwortbar auf den Alpen bleiben. Das schont die Futterreserven der Talbetriebe.»