
Die per GPS-Sender erhobenen Daten sollen eine präzisere Analyse von Wanderbewegungen und Streifgebieten des Chöpfenbergrudels ermöglichen.
KI erstellt
Wie der Kanton Schwyz mitteilt, ermöglichen die erhobenen Daten eine präzisere Analyse von Wanderbewegungen und Streifgebieten des Rudels. Diese Erkenntnisse sind für Forschung, Herdenschutz und das Wildtiermanagement von grosser Bedeutung. Sie helfen, potenzielle Konflikte frühzeitig zu erkennen und geeignete Präventionsmassnahmen zu planen.
Das Tier wurde von Fachpersonen eingefangen, veterinärmedizinisch untersucht und anschliessend mit dem GPS-Senderhalsband versehen. Danach wurde die Fähe am Fangort wieder freigelassen. Das Halsband übermittelt künftig in regelmässigen, zeitlich versetzten Intervallen von mehreren Stunden Positionsdaten und liefert damit wertvolle Informationen für das nationale Wolfsmonitoring.
Die Besenderung erfolgte im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen sowie unter strengen tierschutzrechtlichen Vorgaben in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Umwelt.
Der Fang fand in der Dämmerung statt. Während der Aufwachphase nach der Narkose war der Orientierungssinn des Tieres vorübergehend eingeschränkt. Zu keinem Zeitpunkt bestand jedoch eine Gefahr für Drittpersonen.