Wolf tötet mehrere Schafe

Oberhalb von Pfäffikon SZ hat ein Wolf mehrere Schafe gerissen. Die vorgeschriebenen Herdenschutzmassnahmen waren nicht vollständig erfüllt.

Der Vorfall ereignete sich in der Nacht auf den 20. August. Im Gebiet Blattenweid oberhalb Pfäffikon wurden neun tote Schafe gefunden. Ein Tier war so schwer verletzt, dass es von seinem Leiden erlöst werden musste. Acht Schafe wurden am Morgen noch vermisst.

Herdenschutzalarm

Wie der Kanton Schwyz mitteilt, deuten die Riss- und Verletzungsspuren sowie die Situation vor Ort auf einen Angriff durch einen Wolf hin. Im Auftrag der kantonalen Wildhut wurde anschliessend Herdenschutzalarm ausgelöst.

Gemäss dem Herdenschutzkoordinator waren die vorgeschriebenen Herdenschutzmassnahmen nicht vollständig erfüllt. «Die Voraussetzungen für die Anerkennung der betroffenen Tiere als anrechenbares Rissereignis dürften nicht erfüllt sein», schreibt der Kanton in der Mitteilung.

Rudel wird reguliert

In der vergangenen Woche hat der Kanton Schwyz die Regulation des Chöpfenberg-Rudels bekanntgegeben. Beim Wolfsrudel im Wägital wurden mindestens sechs Welpen nachgewiesen.

Aufgrund dieser Nachweise beantragte der Kanton Schwyz beim Bundesamt für Umwelt (Bafu) die Regulierung des Chöpfenberg-Rudels. Das Bafu bewilligte die Entnahme von maximal zwei Dritteln der diesjährigen Jungwölfe, also vier Stück.

Mit der Regulierung soll der Wolfsbestand in der Region angepasst und die natürliche Scheu der Wölfe gegenüber Menschen erhalten werden, schreibt der Kanton Schwyz in einer Mitteilung. Zudem sollen Risse von Nutztieren verhindert werden.

Kommentare (2)

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  • Erich | 27.08.2026
    Logischerweise ist das tragisch, wenn man seine Tiere an einen Räuber verliert. Ich hatte in meiner Kindheit eine Pfauenziege. Ist aber mehr als 30 Jahre her. Ich bin mit Hunden aufgewachsen, und hatte selber 2 Riesenschnauzer. Darum verstehe ich die Bauern nicht, wenn sie sich weigern HSH einzusetzen. Sie sind die einzige Spezies, die dem Wolf Paroli bieten können. Vorausgesetzt sie sind in genügender Anzahl vorhanden. In verschiedenen Altersgruppen wäre das Ideal. Negativ Flums vor ein paar Jahren; 3 HSH für über 600 Schafe. Das war im vornherein zum Scheitern verurteilt. Das hätte mindestens 6-8 ausgebildete und 1-2 in Ausbildung gebraucht. Vorzeige- Projekt ist Wildhaus, mit genügend HSH und Hütehunden. Und mindestens 3 Hirten. Das ist Paradebeispiel. Aber solange es die Anhänger der Geizkragenpolitik nicht begreifen, kann man nichts ändern. Und das mit den Spenden in Schwyz ist absolut unter aller Sau. Es hat einmal jemand anders wo geschrieben; erstickt an euren Prämien .!!!!
  • Illigasch Bruno | 27.08.2026
    Es ist ein trauriges spiel das unsere Tiere von denen gewisse Menschen leben , von einem Wolf getötet Werden auf bestialische Art. Also weg mit dem Wolf bevor Menschen-Leben bedroht werden.
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