Am Standort Aarberg BE wurde eine Sensibilisierungskampagne zum Thema Verkehrssicherheit durchgeführt. In Zusammenarbeit mit dem Bernischen Verband für Landtechnik, der Beratungsstelle für Unfallverhütung in der Landwirtschaft und den regionalen Transportorganisationen wurden die Fahrerinnen und Fahrer anhand einer Checkliste auf die Sicherheitsmassnahmen hingewiesen.
Grosskontrolle der Polizei
Am 28. Oktober führte die Kantonspolizei der Kantone Bern und Zürich eine Grosskontrolle mit einem mobilen Bremsprüfstand durch. Das Fazit der Polizei fällt dabei äusserst positiv aus, mussten doch nur kleinere Mängel beanstandet werden. Dieses Ergebnis zeigt das hohe Verantwortungsbewusstsein der Fahrerinnen und Fahrer, was wichtig ist für das Image der Rübentransporte.
Betrieb gedrosselt
Die sechste Kampagnenwoche war in Frauenfeld TG herausfordernd. Am Dienstagmorgen brach bei einer Zuckerschnecke der Endzapfen. Bis die Schnecke repariert war, konnte weder Zucker ausgelagert noch produziert werden. Um die Entladung der Bahnwagen sicherzustellen, wurde in der Fabrik der Betrieb gedrosselt und Dicksaft ausgelagert. Nach einer aufwändigen Reparatur nahm in der Nacht auf Mittwoch die Zuckerproduktion wieder Fahrt auf.
Die Rübenverarbeitung blieb zunächst auf tiefem Niveau, da der Dicksaft noch kristallisiert werden musste. Zeitgleich füllte sich der Rübenhof, was sich wiederum negativ auf die Verarbeitungsqualität auswirkte. In der Folge wurden die Anlieferungen auf der Strasse vom letzten Freitag und Samstag weitgehend annulliert und Bahnanfuhren teilweise storniert oder verschoben. Diese Massnahmen führten zu einem vollständigen Abbau des Rübenvorrats. Im Vergleich dazu verlief die Kampagne in Aarberg BE ruhig. Wie bereits angekündigt, wurden auch hier zum Abbau des Rübenlagers in der Westschweiz Bahnverladetage gestrichen.
