Rus: Zweifel an Milchstatistik

Der Generaldirektor des Forschungsinstituts für Agrarmarktkonjunktur (IKAR) in Moskau, Dmitriy Rylko, geht davon aus, dass der Föderale Statistische Dienst in Russland (Rosstat) keine exakten Daten zur Anzahl der Milchkühe und zur Milchproduktion im eigenen Land hat.

Der Generaldirektor des Forschungsinstituts für Agrarmarktkonjunktur (IKAR) in Moskau, Dmitriy Rylko, geht davon aus, dass der Föderale Statistische Dienst in Russland (Rosstat) keine exakten Daten zur Anzahl der Milchkühe und zur Milchproduktion im eigenen Land hat.

Niemand wisse genau, wie viel Milch in Russland produziert werde, äusserte er kürzlich bei der DeLaval-Konferenz in Moskau. Nach offiziellen Angaben belief sich die russische Milchproduktion im vergangenen Jahr auf 31,1 Mio. t, was im Vorjahresvergleich einen Anstieg von 1,4% bedeutete. 

Rylko wies darauf hin, dass bei der Landwirtschaftszählung 2016 rund 500'000 weniger Milchkühe festgestellt worden seien als zuvor angenommen. Doch dies sei nur ein Teil der Wahrheit, denn in Wirklichkeit seien der Bestand und auch die Milcherzeugung in den privaten Haushalten noch geringer, erklärte der Generaldirektor. Nach seinen Angaben schätzt das IKAR die Produktion von marktfähiger Milch für 2017 auf 19 Mio. t. 

Der Selbstversorgungsgrad mit Milch in Russland erreicht laut Rylko mit 82,4% auch nicht die in der Doktrin der Ernährungssicherheit festgeschriebene Marke von 90%. Laut der Prognose des russischen Landwirtschaftsministeriums soll die Milchproduktion in diesem Jahr im Vergleich zu 2017 um 2% auf 31,7 Mio. t steigen

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