«Letztendlich werden die Verkaufszahlen im Jahr 2025 zwar leicht rückläufig sein, aber nicht so katastrophal, wie zunächst befürchtet», sagte Olivier Isler, Direktor von IPG, dem Regionalsender La Télé. Die IPG verzeichnete demnach vergangenes Jahr einen Rückgang um 17 Prozent in die USA.
Das wirkt sich auf die Produktionsquoten aus. Im Jahr 2025 habe IPG die Menge an traditionellem Gruyère um 5 Prozent reduziert, um dem Rückgang der Nachfrage zuvorzukommen. «Das war eine gute Entscheidung, da die Lagerbestände heute vollständig unter Kontrolle sind», so Isler. Für das laufende Jahr hat die IPG eine weitere Einschränkung der Produktionsquote um 3 Prozent beschlossen.
Trotz der Instabilität jenseits des Atlantiks wolle die IPG ihre Produkte weiterhin in den Vereinigten Staaten verkaufen. «Der amerikanische Markt bleibt ein Wachstumsmotor», sagte Isler. In den letzten Jahren seien mehr als 4300 Tonnen Gruyère in die USA exportiert worden, was 30 Prozent der Gruyère-Exporte entspricht.
Weiter erinnerte Isler daran, dass die Branchenorganisation in 17 Ländern investiere, um ihren Absatz zu steigern. «Wir versuchen, die Risiken zu diversifizieren», sagte er zu La Télé. Der Käse wird nicht nur im Kanton Freiburg hergestellt, sondern auch in den Kantonen Neuenburg, Jura, Waadt und Bern.

Hier gibt s kein guten Käse