SH&ZH: Kleinere Traubenernte

Die Weinlese geht in den Kantonen Schaffhausen und Thurgau in diesen Tagen zu Ende. Die Traubenmenge ist stark unterdurchschnittlich.

Die Weinlese geht in den Kantonen Schaffhausen und Thurgau in diesen Tagen zu Ende. Die Traubenmenge ist stark unterdurchschnittlich.

Obwohl definitive Zahlen noch nicht vorliegen, zeigt sich bereits jetzt: Die Traubenernte wird in den Kantonen Schaffhausen und Thurgau stark unterdurchschnittlich ausfallen. Möglicherweise werde der Jahrgang 2017 einer der kleinsten der letzten Jahre sein, teilt die Fachstelle Weinbau der beiden Ostschweizer Kantone mit. Gemäss aktuellem Stand fällt die Ernte rund ein Drittel kleiner aus als in einem normalen Rebjahr.

Spätfrost, Hagel, Pilz und Kirschessigfliege

Gründe für die kleine Ernte sind Spätfröste im Frühling sowie Hagel. Zu schaffen machte den Winzern aber auch der Botrytis-Pilz sowie die Kirschessigfliege, welche den Leseaufwand vergrössert haben. Rückblickend muss gemäss Fachstelle Weinbau das aktuelle Rebjahr wahrscheinlich aufgrund der tiefen Erträge und des grossen Arbeitsaufwandes über die ganze Saison als ein wirtschaftlich eher schwieriges Jahr eingestuft werden.

Immerhin zeigte sich das Wetter Mitte Oktober mit vielen sonnigen Tagen von der schönen Seite, was die Lese angenehmer gestaltete. Die Zuckerwerte seien allgemein erfreulich, heisst es weiter.


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