Sie wollen strengere Tierschutzkontrollen

Auf maximal 10 Prozent der Betriebe eines Kantons kann jährlich auf eine Grundkontrolle verzichtet werden, die auch die Einhaltung der Tierschutzvorschriften überprüft. Kritik daran kommt von der Tierrechtsorganisation Tier im Fokus (TIF).

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Die Massnahme des Bundes wurde per Anfang 2026 im Rahmen der ersten Phase des Aktionsplans «Kontrollen auf Landwirtschaftsbetrieben» umgesetzt. In einem Protestbrief an Bundesrat Guy Parmelin fordert Tier im Fokus (TIF) schärfere Tierschutzkontrollen. Kontrollen müssten häufiger und konsequent unangemeldet erfolgen.

Laut TIF geht die Reduktion der Kontrollen auf einen runden Tisch mit Vertretern der «Agrarlobby» zurück; Tierschutz- und Umweltorganisationen seien daran nicht beteiligt gewesen, heisst es in einer Mitteilung. Zudem stehe auch die Agrarpolitik 2030+ im Zeichen administrativer Vereinfachungen – was in der Praxis zu weniger Kontrollen führen könnte, befürchtet TIF.

Zur Untermauerung liess die Organisation eine Umfrage durch das Marktforschungsinstitut Demoscope durchführen. Diese zeige ein klares Bild: «90 Prozent der Befragten unterstützen konsequent unangemeldete Tierschutzkontrollen. Nur eine kleine Minderheit lehnt solche Kontrollen ab», so TIF. 

Kommentare (17)

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  • Glücklicher Konsument | 19.04.2026
    Wenn man weis, welche Tierschutz Aktivisten solche Kontrollen dann durchführen wollen, dann würde ich auch für mehr unangemeldete Kontrollen dem Bundesrat Briefe schreiben.
    Die ganz Extremen dringen sogar Nachts in Bauernhöfe ein und demütigen ganze Familien.
    Die könnten ja Nachts auch mal in Psychiatrien und Pflege Institutionen eindringen und schauen, wer dort so alles herumliegt.
    Die Bauern schauen nämlich 365 Tage zu ihren Tieren, pflegen unser Vaterland und bringen uns gute Lebensmittel auf den Tisch.
  • Ruth | 17.04.2026
    Mein Mann Landwirt und ich Bäuerin sind jetzt pensioniert. Ich weiss zu gut, was es mit diesen leidigen Tierschutz- und generelle Landwirtschaftlichen Kontrollen auf sich hat. Auf der einen Seite werden mehr Direktzahlungen zugesprochen und auf der anderen Seite nimmt man sie wieder weg durch die vielen Kontrollen. Denn Kontrollen sind NIE gratis. Wir sind doch keine laueri Bauern.wir geben uns doch Mühe, unsere Tiere umsichtig zu pflegen. Oft wird man durch psychische Erkrankungen leger. Kein Wunder, wenn man so geplagt wird. Gott sei Dank sind wir pensioniert und müssen diese schikaniererei nicht mehr erleben.
  • Büchler | 17.04.2026
    Wer nach mehr kontrollieren schreit sollte sich zuerst bewusst sein , dass die vielen importierten Lebensmittel( Fleisch und Gemüse ) mit grosser Wahrscheinlichkeit werder unsere Umwelt noch Sozialstandards erreichen.
    Die Qualität der Kontrollen sollte auch mal diskutiert werden.
    Viele Kontrollöre und Beamte führen sich auf als wäre der Betriebsleiter ein Hinterwäldler.
    Obwohl sie sich selbst, ständig mit ihren Vorgesetzten absprechen müssen weil sie auch nicht mehr durch den ganzen Vorschriftentschungel sehen mit 2000 Kontrollpunkten !!!!
  • Biopuur | 17.04.2026
    Es wäre an der Zeit, jetzt wo wohl alle Tierhaltungen in der Landwirtschaft x-fach kontrolliert sind, diese Kontrollen auszudehnen auf alle Privathaushaltungen, mit Kostenfolge nach Aufwand. So wie es in der Landwirtschaft heute üblich ist. Irgendwann muss gleiches Recht für alle gelten.
  • Hansruedi | 17.04.2026
    Was soll das eigentlich ? Mit noch mehr Kontrollen steige die Kosten noch mehr.
    Welcher Konsument wil das bezahlen! Wir würden besser am Verdienst der Bauern etwas machen ,das man zum Landwirt nicht noch auswärts den Lohn verdienen muss das man die Kosten und den Familienunterhalt zahlen kann. So hatt man für die Tiere auch genügend Zeit...
    • Stefan Schweizer | 17.04.2026

      Sie haben recht. Ich denke auch, dass man die Subventionen/Direktzahlungen nach unten korrigieren sollte.

    • Ulrich Heimberg | 17.04.2026
      Seht ihr euch eigentlich heute bereits als Staatsangestellte ? Unternehmer kann und darf man ja sicherlich nicht mehr sagen !
    • Sonja Martin | 18.04.2026

      Da gebe ich Ihnen recht. Die Grossbauern profitieren immer und bei den Kleinen muss meistens der Partner oder beide auswärts arbeiten.Das ist nicht gerecht!

    • DanielaNef | 19.04.2026
      Ja,genaiu. Es ist doch zum Hoorööl seichen. Fadt jeder Bauer muss auswärts arbeiten gehen,damit er die Familie einigermassen durchbringt,und dann diese Kontrpllen noch. Ja,geht mal in die Psychiatrien dort nachkontrollieren,statt die Bauern immer und immer wieder zu plagen. Ich glsube,wir wissen,wie wir mit den Tieten verantwortungsvoll umzugehen haben. Es reicht mit Kontrollen.
  • Emmenegger | 17.04.2026
    Es gebe viel anderes mehr zu kontrollieren statt immer auf den Bauern herum zu reiten.Aber dort werden die Augen verschlossen. Die Bauern kann man einfacher angreifen,der Wiederstand ist kleiner.
  • Philipp | 17.04.2026
    Mich nimmt mal wunder wer mehr Geld ausgibt für das Tier wohl als ein Landwirt ein neuer Stall zag mehr als eine Million weg!
    • Senatore Antonio | 17.04.2026
      Dazu kommt noch das meisst nur auf das minimum bewilligt wird was nach ein paar Jahren dan wieder Baulich angepasst werden muss. Dies ist auch der grund warum immer mehr Beteiebe vorallem kleinere verschwinden.
    • Ulrich Heimberg | 17.04.2026
      Deutsche Sprache sehr schwierig, ja ?
    • Samuel 58 | 18.04.2026

      Ich bin seit37 Jahren aktiver landwirt.ich kenne die sorgen und Herausforderungen des berufes.seit vielen Jahren bin ich in einer begleitgruppe Tierschutz tätig. Bei mirsteht der Landwirt im Zentrum .ich versuche den Berufskollegen zu beraten bezüglich Finanzen Gesundheit bauen Vorschriften etc. So dass der Landwirt wieder Luft zum atmen bekommt

  • Daniela Nef | 17.04.2026
    Sie sollen die Betriebe mehr kontrollieren,in denen es erhebliche Mängel gibt. Und fertig. Die 98% ,die keine Mängel haben,die können sie weniger kontrollieren. Viele Landwirte haben ja Laufställe,da habens die Tiere ja auch gut,aber auch Anbindeställe sind gut,es kommt darauf an,ob sie Z Alp gehen,dann ist ein Anbindestall besser. Lasst uns einfach mal sein mit der ewigen kontrolliererei. Oder müssen wir aufschreiben,wann wir ,,scheissen,,gehen!!!!
    • Ulrich Heimberg | 17.04.2026
      Etwas primitive Aussprache !!
  • Peter | 17.04.2026
    Diese Umfrage die die TIF durchgeführt hat, ist nicht representatif. Das Resultat war schon vor der Umfrage klar!! Man muss nur die Umfrage bei den eigenen Reihen durchführen. Wieso werden in Privathaushalten keine Tierschutzkontrollen durchgeführt. Bei vielen Hauhalten sind die Hunde den ganzen Tag eingesperrt. Wo ist hier der TIF??
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