
Agrarfoto
Die Massnahme des Bundes wurde per Anfang 2026 im Rahmen der ersten Phase des Aktionsplans «Kontrollen auf Landwirtschaftsbetrieben» umgesetzt. In einem Protestbrief an Bundesrat Guy Parmelin fordert Tier im Fokus (TIF) schärfere Tierschutzkontrollen. Kontrollen müssten häufiger und konsequent unangemeldet erfolgen.
Laut TIF geht die Reduktion der Kontrollen auf einen runden Tisch mit Vertretern der «Agrarlobby» zurück; Tierschutz- und Umweltorganisationen seien daran nicht beteiligt gewesen, heisst es in einer Mitteilung. Zudem stehe auch die Agrarpolitik 2030+ im Zeichen administrativer Vereinfachungen – was in der Praxis zu weniger Kontrollen führen könnte, befürchtet TIF.
Zur Untermauerung liess die Organisation eine Umfrage durch das Marktforschungsinstitut Demoscope durchführen. Diese zeige ein klares Bild: «90 Prozent der Befragten unterstützen konsequent unangemeldete Tierschutzkontrollen. Nur eine kleine Minderheit lehnt solche Kontrollen ab», so TIF.
Die ganz Extremen dringen sogar Nachts in Bauernhöfe ein und demütigen ganze Familien.
Die könnten ja Nachts auch mal in Psychiatrien und Pflege Institutionen eindringen und schauen, wer dort so alles herumliegt.
Die Bauern schauen nämlich 365 Tage zu ihren Tieren, pflegen unser Vaterland und bringen uns gute Lebensmittel auf den Tisch.
Die Qualität der Kontrollen sollte auch mal diskutiert werden.
Viele Kontrollöre und Beamte führen sich auf als wäre der Betriebsleiter ein Hinterwäldler.
Obwohl sie sich selbst, ständig mit ihren Vorgesetzten absprechen müssen weil sie auch nicht mehr durch den ganzen Vorschriftentschungel sehen mit 2000 Kontrollpunkten !!!!
Welcher Konsument wil das bezahlen! Wir würden besser am Verdienst der Bauern etwas machen ,das man zum Landwirt nicht noch auswärts den Lohn verdienen muss das man die Kosten und den Familienunterhalt zahlen kann. So hatt man für die Tiere auch genügend Zeit...
Sie haben recht. Ich denke auch, dass man die Subventionen/Direktzahlungen nach unten korrigieren sollte.
Da gebe ich Ihnen recht. Die Grossbauern profitieren immer und bei den Kleinen muss meistens der Partner oder beide auswärts arbeiten.Das ist nicht gerecht!
Ich bin seit37 Jahren aktiver landwirt.ich kenne die sorgen und Herausforderungen des berufes.seit vielen Jahren bin ich in einer begleitgruppe Tierschutz tätig. Bei mirsteht der Landwirt im Zentrum .ich versuche den Berufskollegen zu beraten bezüglich Finanzen Gesundheit bauen Vorschriften etc. So dass der Landwirt wieder Luft zum atmen bekommt