Der «Blick am Abend» wollte vom Hotelier und ehemaligen SP-Präsidenten Peter Bodenmann wissen, was er von den Agrarreformplänen halte.
Bodenmann meinte, pro Haushalt bezahlten die Schweizer – verglichen mit Österreich – 3000 Franken zu viel für landwirtschaftliche Produkte. Im Tirol sei die Landschaft besser gepflegt, die Bauern seien beweglicher und glücklicher. Schneider-Ammann sei leider zu wenig mutig, so Bodenmann.
Er verlangte, dass die Schweizer Landwirtschaft produktiver werde und seiner Ansicht nach würden 20000 Betriebe in der Schweiz ausreichen, um die rund eine Million Hektar zu bewirtschaften. Nach Bodenmann wäre dies auch sozialverträglich, denn die meist gut ausgebildeten jungen Bauern fänden problemlos Arbeit auf dem Bau, in Büros, Altersheimen und Spitälern.