Ständerat gegen Glyphosat-Ausstieg

Der Ständerat hat zwei Standesinitiativen der Kantone Jura und Genf abgelehnt. Diese forderten ein Verbot von glyphosathaltigen Produkten respektive einen geordneten Ausstieg aus der Glyphosat-Nutzung.

Der Ständerat hat zwei Standesinitiativen der Kantone Jura und Genf abgelehnt. Diese forderten ein Verbot von glyphosathaltigen Produkten respektive einen geordneten Ausstieg aus der Glyphosat-Nutzung.

Von glyphosathaltigen Unkrautvernichtern geht mutmasslich ein Krebsrisiko aus. Die Kommission habe die Sorgen der Kantone aufgenommen, sagte Peter Hegglin (CVP/ZG). Diese sind in eine parlamentarische Initiative eingeflossen, die in Bearbeitung sei. Diese Initiative sei restriktiver und leiste einen Beitrag für «weiterhin hochwertiges Trinkwasser und für den Erhalt der Artenvielfalt». Der Nationalrat muss auch noch über die Initiativen befinden.

Die Standesinitiativen stammen aus der Romandie. Das Parlament des Kantons Jura fordert die Bundesversammlung auf, die Vermarktung und Verwendung von Roundup und ähnlichen glyphosathaltigen Produkten so schnell wie möglich schweizweit zu verbieten. Der Grosse Rat des Kantons Genf will einen geordneten Ausstieg aus der Glyphosat-Nutzung. Dazu soll die landwirtschaftliche Forschung verstärkt werden, um nach Alternativen zu Glyphosat zu forschen. 

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