Österreich: Sehr gute Getreideernte

Österreichs Landwirtschaft blickt auf ein ausgesprochen ertragreiches Getreidejahr 2025 zurück. Vor allem Weizen und Körnermais trugen zum kräftigen Produktionsplus bei.

Österreichs Landwirte haben 2025 eine sehr gute Getreideernte eingefahren. Das Gesamtaufkommen inklusive Körnermais belief sich nach Angaben von Statistik Austria auf 5,70 Mio. Tonnen; das sind 17 % mehr als 2024, zugleich wurde der Zehnjahresdurchschnitt um 10 % übertroffen.

An Weizen wurden 1,74 Mio. Tonnen geerntet, was gegenüber dem Vorjahr einem Plus von 11 % entspricht. Rund 1,60 Mio. Tonnen der Gesamtmenge entfielen auf Weichweizen inklusive Dinkel.

Körnermais deutlich über Vorjahresniveau

Deutlich höher als 2024 fiel die Körnermaisernte aus. Geerntet wurden 2,52 Mio. Tonnen, womit das Vorjahresniveau um 22 % und das Zehnjahresmittel um 18 % übertroffen wurden. Den Statistikern zufolge wurde die Anbaufläche von Körnermais im Vergleich zu 2024 überdurchschnittlich um 9 % auf 226’400 Hektaren ausgeweitet und beanspruchte damit 17 % der gesamten Ackerfläche.

Gestiegen ist auch die Produktion von Gerste, und zwar um 15 % auf 825’100 Tonnen. Um 13 % auf 144’700 Tonnen legte die Erntemenge bei Roggen zu.

Das Aufkommen an Ölsaaten und Körnerleguminosen lag bei 507’700 Tonnen und damit um 13 % über dem Vorjahresniveau. Die Produktion von Sojabohnen erhöhte sich aufgrund sehr guter Erträge ebenfalls um 13 % auf 279’500 Tonnen. Bei Sonnenblumen wurde mit 78’100 Tonnen eine Rekordernte verzeichnet; das entspricht gegenüber 2024 einem Plus von 48 %.

Rückgang bei Hackfrüchten

Die Produktion von Hackfrüchten dürfte mit geschätzten 2,87 Mio. Tonnen hingegen um 31 % geringer ausfallen als im Vorjahr. Ausschlaggebend dafür ist laut Statistik Austria vor allem ein massiver Rückgang beim Anbau von Zuckerrüben. Deren Anbaufläche wurde um 42 % auf nur noch 24’900 Hektaren verkleinert. Als Gründe werden die Schliessung der Zuckerfabrik in Leopoldsdorf, niedrige Zuckerpreise sowie ein hoher Schädlingsdruck genannt.

Die Zuckerrübenmenge wird von den Statistikern auf 2,05 Mio. Tonnen veranschlagt, was im Vorjahresvergleich einem Minus von 40 % entspräche. Die Kartoffelernte erhöhte sich hingegen um 17 % auf 813’300 Tonnen.

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