Täfelihersteller verlieren Marktanteile

Die Schweizer Zuckerwarenhersteller verzeichnen 2016 einen Umsatzrückgang von 1,4 Prozent, während der Absatz um 0,2 Prozent zunahm. Das Exportgeschäft verlief gut, während im Inland Marktanteile verloren gingen.

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Die Schweizer Zuckerwarenhersteller verzeichnen 2016 einen Umsatzrückgang von 1,4 Prozent, während der Absatz um 0,2 Prozent zunahm. Das Exportgeschäft verlief gut, während im Inland Marktanteile verloren gingen.

Die 14 industriellen Hersteller von Schweizer Zuckerwaren mussten im Jahr 2016 erneut eine Umsatzeinbusse hinnehmen. Bei praktisch gleichbleibender Verkaufsmenge (+ 0,2 %) von 33'821 Tonnen sank der Branchenumsatz um 1,4 Prozent auf 343 Mio. Franken, teilt der Verband Biscosuisse mit.

Der Absatz im Inland ging um 5,2 Prozent auf 5'880 Tonnen zurück. Der Umsatz sank um 8,2 Prozent auf 87 Mio. Franken. Der Markanteil der Schweizer Bonbonhersteller schrumpfte um 4,7 Prozent auf 22,5 Prozent. Besser lief im letzten Jahr das Auslandgeschäft. Im Export wurden mit 27'941 Tonnen im Vergleich zum Vorjahr 1,4 Prozent mehr Zuckerwaren abgesetzt. Der damit erzielte Umsatz von 256 Mio. Franken nahm um 1,1 Prozent zu. Insgesamt wurden 103 Länder mit Schweizer Zuckerwaren beliefert. Deutschland, die USA und Frankreich waren die wichtigsten Exportmärkte.

In der Schweiz belief sich der Pro-Kopf-Konsum im letzten Jahr auf  3,12 kg, was gegenüber 2015 einer Abnahme von knapp 50 g entspricht. Der Anteil der zuckerfreien Artikel ist von 20 Prozent auf 18,9 Prozent zurückgegangen.

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