2. Expo Swiss Limousin – der erste Tag ist vorbei

Die 2. Expo Swiss Limousin in Brunegg AG soll ein Schaufenster für die Rasse Limousin sein. Sie soll die Bedeutung der Rasse Limousin in der Schweizer Fleischrinderhaltung aufzeigen und die Qualität der Rasse präsentieren. Verfolgen Sie die Ausstellung heute Samstag und morgen Sonntag live hier auf diesem Kanal. 

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Der Präsident des Organisationskomitees der 2. Expo Swiss Limousin, Franz Burri aus Dagmersellen LU, zeigte sich erfreut über die Anmeldung von 180 Zuchtttieren aus 32 Betrieben und von mehr als 100 ausländischen Gästen. Bei einer französischen Rasse wie den Limousin sei es nur konsequent, neben dem Schweizer Experten Stefan Hodel noch einen französischen Richter mit den Rangierungen zu betrauen. Das Organisationskomitee der Expo hat sich für Vincent Dumont entschieden. Er ist in Frankreich sowohl als Experte wie auch als erfolgreicher Züchter der Fleischrinderrasse bekannt.

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Erstmalig eine Elite Auktion

Als Neuheit  bei der Expo Swiss Limousin hat das OK eine Elite Auktion einberufen. Unter Auktionar Urs Jaquemet wurde eifrig geboten. Den höchsten Preis erzielte mit 9800 Franken der Stier Galliker’s Kateo Pp* von Besitzer und Züchter Fabian Galliker aus Gunzwil LU. Für das Rind Minders Wilma von Ferme du Bey Sarl, Elevage Minder aus Avenches VD, gab es den Zuschlag bei 7100 Franken. Für Orelie Pp* von André Birrer aus Hofstatt LU, gab es 6600 Franken. Der sorgfältig geschnitzte Holz-Stier als Erinnerung an die Expo erzielte hohe 2400 Franken. 

Betriebscup Next Generation

Jeder Betrieb hatte die Möglichkeit, am Betriebscup Next Generation teilzunehmen. Pro Betrieb mussten zwei Tiere teilnehmen, die so ähnlich wie möglich sein sollten. In Frage kamen Absetzer/Rinder von 10 bis 28 Monate und/oder Jungstiere von 10 bis 24 Monate. Es konnte mit zwei weiblichen, zwei männlichen oder je einem weiblichen und männlichen Tier teilgenommen werden. Es wurde ausgelost, welche Betriebe im Halbfinal 1 und welche Betriebe im Halbfinal 2 aufeinandertrafen. Die Erst- und Zweitrangierten jedes Halbfinals trafen im Final aufeinander.

Im ersten Halbfinal qualifizierten sich die Betriebe Valentin Fasel aus Arzier-Le-Muids VD und Fabian Galliker aus Gunzwil LU. Im zweiten Halbfinal setzten sich die Betriebe Ferme du Bey Sàrl, Elevage Minder aus Avenches VD und Jonas Meyer aus Kirchlindach BE durch. Im Final gewann der Zuchtbetrieb Fabian Galliker aus Gunzwil LU vor Jonas Meyer aus Kirchlindach BE. 

Top genomische Selektion Stiere

Die Stiere mussten für diese Kategorie typisiert werden. Die genomisch optimierten Zuchtwerte Absetzgewicht direkt AGD wurden für diese Kategorie angeschaut. Die zehn besten Stiere mit den neuen Zuchtwerten vom April 2026 wurden in den Ring geführt und nach Genomie rangiert. Der beste Stier war demzufolge Minders Wictor von Ferme du Bey Sàrl, Elevage Minder aus Avenches VD. Er weist einen genomisch optimierten Zuchtwert Absetzgewicht direkt AGD von 130,8 auf, somit gehöre er zu den fünf bis zehn Prozent der besten Stiere der Population. Zweiter wurde Minders Simon und Dritter Minders Wadi, beide Stiere kommen ebenfalls von Ferme du Bey Sàrl, Elevage Minder aus Avenches VD. 

Stiere II 

Sieger der Altstiere wurde Minders Simon von Ferme du Bey Sàrl, Elevage Minder aus Avenches VD. Der Richter sagte, dass der Stier sehr komplett und lang sei, er habe viel Fleisch, eine starke obere Linie, eine lange Keule, viel Tiefe und ein gutes Fundament. Burri’s Warinko von Burri’s Limousin aus Dagmarsellen LU stellte der Richter auf den zweiten und Joschka von Hansruedi Lobsiger aus Wünnewil FR auf den dritten Platz. 

Kühe V

Minders Rafaëla von Ferme du Bey Sàrl, Elevage Minder aus Avenches VD siegte in dieser Kategorie. Die riesige Kuh sei in der Gruppe unvergleichbar. Sie sei sehr fleischig, habe ein breites Becken, eine lange und breite Keule, ein starkes Nierstück, eine gute obere Linie und das Kalb sei der Mutter sehr ähnlich. Dahinter stellte der Richter Galliker’s Eptila von Fabian Galliker aus Gunzwil LU vor Dynastie von Régis Kunz aus Movelier JU. 

Kühe IV

Für den Richter gab es in dieser Kategorie keine vergleichbare Kuh wie die Siegerin WMK Safira von Jonas Meyer aus Kirchlindach BE. Die starke und mächtige Kuh zeigte eine lange Keule, ein langes Becken und Feingliedrigkeit. Sie habe ein sehr gutes Kalb bei Fuss, es sei eine exakte Kopie seiner Mutter. Zweite wurde Jele von Stefan Staub aus Finstersee ZG und Dritte wurde Burri’s Billa von Burri’s Limousin aus Dagmarsellen LU. 

Kühe III

Diese Kategorie zeichnete sich durch markante Unterschiede in der  Morphologie aus. Zur Siegerin gekürt, wurde Zahira Annen-Lm von Marcel Annen aus Alikon AG. Das Mutter-Kalb-Gespann gefiel dem Richter sehr. Die massige Kuh zeichnete sich durch viel Länge, einer guten oberen Linie, einem langen Becken, langem Stotzen und dem stark entwickeltem Kalb aus. Staub’s Gabriela von Stefan Staub aus Finstersee ZG erreichte den zweiten und la Croix Ovronnaz von  Simonet Ludovic und Buffat Jean-Philippe aus Vuarrens VD den dritten Platz.

Kühe II

Die Kühe dieser Kategorie waren von verschiedenen Typen und zeigten laut Richter auch unterschiedliche Milchleistungen. Der Richter kürte Burri’s Colett von Burri’s Limousin aus Dagmarsellen LU zur Kategoriensiegerin. Er setzte Doha von Fabian Galliker aus Gunzwil LU auf den zweiten und Albegg’s Lisa von Irene und Cordin Füchslin-Odermatt aus Einsiedeln SZ auf den dritten Platz. 

Kühe I

In der Kategorie der jungen Kühe hat der Richter das Gewicht auf Kühe mit guten mütterlichen Qualitäten gelegt. Die Auswahl der Siegerin war für den Richter eine klare Entscheidung: Minders Ursina von Ferme du Bey Sàrl, Elevage Minder aus Avenches VD. Die Kuh sei breit, habe eine sehr gute obere Linie und ein schönes Kalb bei Fuss. Ausschlaggebend war aber auch ihr sehr gutes Euter. Auf den zweiten Platz stellte er Emma von Hansruedi Lobsiger aus Wünnewil FR. Dritte wurde Roorberg Ilena von Wendelin Emmenegger aus Schüpfheim LU. 

Stiere I

In der ersten Stierenkategorie kürte der Richter Theo von Simonet Ludovic und Buffat Jean-Philippe aus Vuarrens VD zum Sieger. Der Stier zeigte viel Tiefe, eine gute Bemuskelung, eine starke obere Linie und ein langes Becken. Er hob zudem seine Feingliedrigkeit hervor und wie gut er sich mit seinem Gewicht bewegte. Als Zweiter platzierte der Richter Galliker’s Espresso von Fabian Galliker aus Gunzwil LU und als Dritter Umain von Ferme du Bey Sàrl, Elevage Minder aus Avenches VD. 

Rinder IV

Die ältesten Rinder überzeugten den Richter mit ihrer Fleischigkeit. Siegerin dieser Kategorie wurde Minders Ursulina von Ferme du Bey Sàrl, Elevage Minder aus Avenches VD. Der Richter hob die Schönheit dieses Tieres hervor. Das Rind zeigte einen guten Muskelansatz mit feinen Knochen, eine gute obere Linie mit breitem Rücken, eine gute Tiefe und eine weite Beckenöffnung. Als Zweite platzierte der Richter Minders Ulyssa ebenfalls von Ferme du Bey Sàrl, Elevage Minder aus Avenches VD. Dritte wurde Roorberg Joy von Wendelin Emmenegger aus Schüpfheim LU. 

Rinder III

In dieser Kategorie siegte la Croix Athena von Simonet Ludovic und Buffat Jean-Philippe aus Vuarrens VD. Das Rind überzeugte den Richter mit seiner Eleganz und Vollständigkeit, mit ihrem guten Becken und ihrer Tiefe. Dahinter setzte er Louana vom Birch von Alfred Hofmann aus Düdingen FR vor Olia de la Toire von Régis Kunz aus Movelier JU. 

Rinder II

Der Richter entschied sich in dieser eher heterogenen Gruppe für Galliker’s Exila von Fabian Galliker aus Gunzwil LU als Kategoriensiegerin nach längerem Zögern mit der Zweitplatzierten. Das Rind überzeugte mit ihrer Breite, ihrer langen Keule, mit dem starken Rücken und vor allem mit der Grösse des Nierstücks. Zweite wurde schlussendlich WMK Valeria von Jonas Meyer aus Kirchlindach BE vor Burri’s Enora von Burri’s Limousin aus Dagmarsellen LU. 

Rinder I

Die Rinder dieser Kategorie zeichneten sich laut dem Richter durch die Knochenfeinheit aus. Der Richter kürte Thunstetten’s Gipsy von Martin und Samuel Winkelmann aus Bützberg BE als Siegerin dieser Gruppe. Das Tier zeigte viel Länge und Tiefe, habe feine Knochen, ein ausgeprägtes Nierstück und eine runde Keule. Staub’s Jolie von Stefan Staub aus Finstersee ZG wurde Zweite und Roorberg Kiki von Wendelin Emmenegger aus Schüpfheim LU Dritte. 

Absetzer II

In der zweiten Absetzergruppe entschied sich der Richter für Galliker’s Keira von Fabian Galliker aus Gunzwil LU als Siegerin. Das Tier überzeugte den Richter mit dem guten Becken, den feinen Knochen, dem starken Rücken, der runden Keule und dem grossen Nierstück. Minders Wessy von Ferme du Bey Sàrl, Elevage Minder aus Avenches VD wurde Zweite in dieser Kategorie vor Galliker’s Elana von Fabian Galliker aus Gunzwil LU. 

Absetzer I

Die Entscheidung in dieser heterogenen Kategorie fiel dem Richter nicht leicht. Er kürte Minders Wandy von Ferme du Bey Sàrl, Elevage Minder aus Avenches VD als Kategoriensiegerin. Sie überzeugte mit ihrer Entwicklung obwohl sie das jüngste Tier der Gruppe war. Zweite wurde Galliker’s Orgena von Fabian Galliker aus Gunzwil LU vor der drittplazierten JM Amelie von Jonas Meyer aus Kirchlindach BE. 

Kühe VI

Bei den Kühen, die über 9 Jahre alt sind, erzielte Burri’s Limousin aus Dagmarsellen LU mit Burri’s Urbina den ersten Platz. Der Richter lobte ihr breites Becken, ihre Tiefe,  die gute Bemuskelung und das gute Kalb bei Fuss. Auf dem zweiten Platz lag Obermoos Bavaria von Beatrice und Stefan Bütler-Amhof aus Hämikon LU. Dritte wurde WMK Giulia von Jonas Meyer aus Kirchlindach BE. 

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