Die Swiss-Fleckviehzüchter hatten an der Swiss Expo Grund zum Feiern. Mit Stadler Fleurette und Ralf Rose präsentierten sie zwei Mouchen.
Die rund 80 Swiss-Fleckvieh-Tiere brauchten sich nicht zu verstecken. Sie machten deutlich, dass sie mit hohen Qualitäten glänzen. Allen voran die eindrückliche Stadler Fleurette von Michel Rey, Le Châtelard. «Schöner geht fast nicht mehr», schwärmte Richter Bruno Beyeler, Plaffeien. Mit viel Ausstrahlung zog sie ihre Runden im Ring. Die drittlaktierende Diva punktete auch mit ihrem Euter, dass mit der Bänderung und Aufhängung Massstäbe setzte. Kein Wunder, machte sie Beyeler zur verdienten Championne. Der Zuchtbetrieb Rey hatte damit eine Glückstag. Ganze neun Podestplätze gingen auf ihr Konto.
Doch auch die jungen Kühe zeigten Klasse: So die schicke Jungkuh Ralf Rose von Toni Teuscher, Lütschental. «Ein Traumeuter», attestierte der Richter. So war sie in beiden Disziplinen im Finale und holte einerseits den Schöneutertitel und wurde andererseits Reserve-Championne. Das festsitzende Euter lässt auf weitere Schauerfolge hoffen. Hinter ihr machte Famber Manitou Gina-Lisa von Christian Berger, Aeschi b. Spiez das Rennen mit dem Reserve-Schöneutertitel.
Auch die Rinderklassen lassen Hoffnung keimen. Als Championne konnte sich die typvolle Noisette, Tochter von Altmeister Anjou von André und Marc Raboud, Grangettes, feiern lassen. Reservesiegerin wurde die elegante und feingliedrige Renato Lolita von Charly Jaquet, Prez-veres-Siviriez.