Viehschauen: Schärfere Kontrollen geplant

Der Bund will mit Ultraschalluntersuchungen und Blutproben gegen Auswüchse an Viehschauen vorgehen.

Der Bund will mit Ultraschalluntersuchungen und Blutproben gegen Auswüchse an Viehschauen vorgehen.

Eine Arbeitsgruppe des Bundesamts für Veterinärwesen hat kürzlich ein „standardisiertes Überwachungsprogramm“ für Viehschauen beschlossen, berichtet die Sonntagszeitung. Geplant seien Ultraschalluntersuchungen, Blutproben, aber auch Schulungen von Richtern und Bauern. Frühestens ab Frühjahr 2017 sollen diese Massnahmen umgesetzt werden. Weiter wird eine noch unveröffentlichte Studie der Universität Bern zitiert, die zeigt, wie schädlich Manipulationen sein können.

Die Sendung „Kassensturz“ sowie die Sonntagszeitung haben unlängst über verklebte Zitzen und übervolle Euter an Viehschauen berichtet. In beiden Fällen wurden Berichte des Schweizer Tierschutzes zitiert. Tenor der Berichterstattung: Züchter stellen an Viehschauen den eigenen Erfolg über das Tierwohl.

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