DK: Staat hilft Rindermästern

Zur Unterstützung der coronabedingt arg gebeutelten Rindermäster hat die dänische Regierung die Schlachtprämie deutlich aufgestockt. Wie das Landwirtschaftsministerium in Kopenhagen mitteilte, wird der entsprechende Fördertopf um umgerechnet 8,7 Mio Euro. auf annähernd 33 Mio. Euro (35,4 Mio. Fr.) angehoben.

Zur Unterstützung der coronabedingt arg gebeutelten Rindermäster hat die dänische Regierung die Schlachtprämie deutlich aufgestockt. Wie das Landwirtschaftsministerium in Kopenhagen mitteilte, wird der entsprechende Fördertopf um umgerechnet 8,7 Mio Euro. auf annähernd 33 Mio. Euro (35,4 Mio. Fr.) angehoben.

Vorausgesetzt, dass sich die Schlachtzahlen auf Höhe des Vorjahresniveaus bewegen, steigt die Prämie damit voraussichtlich von 103 Euro (110 Fr.) im vergangenen Jahr auf fast 141 Euro (152 Fr.) pro Tier.

„Die Rindermast ist von den wirtschaftlichen Folgen der Pandemie in den vergangenen Monaten besonders stark in Mitleidenschaft gezogen worden“, erklärte Landwirtschaftsminister Mogens Jensen. Da der Absatz von Rindfleisch über Restaurants wegen der Seuchenschutzauflagen und dem Ausbleiben der Gäste stark zurückgegangen sei, stünden die Produzentenpreise unter anhaltendem Druck.

Mit der erhöhten Prämie trage die Regierung jetzt dazu bei, dass der Sektor mit seinen vor- und nachgelagerten Bereichen die Krise überstehen könne, so Jensen.

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