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Allerdings seien Schweizer Alpweiden für nicht daran gewöhnte Tiere durchaus eine Herausforderung, schreibt die Vereinigung der Mutterkuhhalter in einem Blog: «Für einen aus Schottland importierten Angusstier muss es ein richtiger Schock gewesen sein, als er in seinem neuen Zuhause im Wallis zum ersten Mal auf die Weide gelassen wurde. Er blieb einfach oben stehen.
Und dann kam der nächste Schock, es wurde heiss im Wallis im Sommer 2019, bis zu 40 Grad. Während dreier Tage versteckte sich der schottische Stier im Schatten, frass nichts und trank nichts. Sein in der Schweiz geborener Kollege hingegen lag gemütlich in der Sonne. Auch die aus Schottland importierten jungen Rinder hatten etwas Mühe mit ihrem ersten Alpsommer. Das Gehen an den Hängen erforderte Übung.»
Christa Buchli aus Safien Platz GR berichtet auf mutterkuh.ch in einem Interview übereinstimmend, dass die Rinder jeweils am Anfang auf der Alp wie «BarbiePuppen» über die Weiden staksen würden.