Rinderzüchter wollen mehr Einfluss haben

An  ihrer Delegiertenversammlung hat die Arbeitsgemeinschaft Schweizerischer Rinderzüchter (ASR) die Sitzverteilung in der Verwaltung neu geregelt, ein neues Mitglied gewählt und aktuelle Herausforderungen im Rindviehsektor diskutiert.

ats/pd |

An der 28. ordentlichen Delegiertenversammlung der ASR vom 17. Juni 2025 in Zollikofen BE wurden alle traktandierten Geschäfte einstimmig angenommen, teilt die ASR mit .

Die 25 Delegierten genehmigten unter anderem die Statutenänderung zur Neuverteilung der Delegiertensitze: Mutterkuh Schweiz erhält künftig drei statt zwei Sitze, während Braunvieh Schweiz neu acht statt neun Sitze innehat. Grund dafür ist die Entwicklung der Anzahl Herdebuchtiere in den Mitgliedsorganisationen.

Neues Verwaltungsmitglied gewählt

Die Delegierten hiessen Alex Barenco als neues Mitglied der ASR-Verwaltung willkommen. Er tritt die Nachfolge von Matthias Schelling an, der Mitte 2024 zu Swissgenetics wechselte.

Die Wahl Barencos war bereits an der ausserordentlichen Versammlung im Dezember 2024 erfolgt, das entsprechende Protokoll wurde nun bestätigt.

Herausforderungen und Effizienzsteigerung

Michel Geinoz, Vorsitzender des ASR-Geschäftsausschusses, sprach in seinem Lagebericht von einem Jahr der Veränderungen. Die Geschäftsleitung wurde von fünf auf drei Mitglieder verkleinert, um die Effizienz zu steigern, heisst es in der Mitteilung.

Thematisch prägten 2024 insbesondere sanitäre Herausforderungen wie die Blauzungenkrankheit, die Bekämpfung der BVD und die Kälber-Impfpflicht die Arbeit der ASR.

Politische Forderung: Rindviehhaltung stärken

ASR-Präsident Markus Gerber forderte in seiner Eröffnungsrede, die Rindviehhaltung in der Agrarpolitik AP2030+ gezielt zu fördern. Er plädierte dafür, Rindfleisch – unter Verweis auf die Schweizer Herkunft – wieder in die offiziellen Ernährungsempfehlungen aufzunehmen.

Drei langjährige Kommissionsmitglieder wurden offiziell verabschiedet: Pius Meier (Rekurskommission), Jürg Degen (Kommission Ausstellungsreglement) und Cécile Schabana-Meili (Kommission ZDL).

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