Schweizer Eier werden immer beliebter: Deren Produktion ist im vergangenen Jahr auf einen Höchstwert gestiegen und zwar auf über 1,1 Milliarden Stück. Damit werden rund zwei Drittel der konsumierten Eier im Inland produziert.
Die inländische Eierproduktion sei im letzten Jahr um 7,7 Prozent gestiegen, teilte das Bundesamtes für Landwirtschaft (BLW) am Dienstag mit. Zugenommen habe sie vor allem bei Freiland- und Bioeiern: Im Vergleich zu 2012 seien fast dreimal mehr Freilandeier (+185 Prozent) und mehr als doppelt so viele Bioeier (+107%) produziert worden. Eier aus Bodenhaltung wurden im gleichen Zeitraum weniger produziert (-23 Prozent).
Inzwischen werden zwei Drittel der verbrauchten Eier in der Schweiz produziert. Vor zehn Jahren lag der inländische Marktanteil noch bei 54 Prozent. Parallel dazu ging der Import zurück. Dies auch deshalb, weil die Nachfrage nach Schweizer Verarbeitungseiern stetig gewachsen ist.
Insgesamt konsumierten die Schweizerinnen und Schweizer im letzten Jahr 1,7 Milliarden Eier oder 194 Eier pro Kopf. Das entspricht einer Zunahme von 57 Millionen Eier (3,4 Prozent). Als Grund für die steigende Nachfrage gibt das BLW die wachsende Bevölkerung und ein geändertes Konsumverhalten an, bei dem das Ei als Proteinquelle eine grössere Rolle spiele.
Im internationalen Vergleich sei der Schweizer Eierverbrauch aber nach wie vor gering, hiess es: So würden in Singapur doppelt so viele Eier gegessen. Auch in den USA oder in den umliegenden Ländern in Europa verbrauchen Konsumentinnen und Konsumenten häufiger Eier.
