Vogelgrippe: Tschechien will über 70’000 Tiere keulen

Nach Vogelgrippe-Fällen in zwei landwirtschaftlichen Grossbetrieben hat die tschechische Veterinäraufsicht damit begonnen, mehr als 70’000 Tiere zu keulen.

aiz |

Feuerwehrleute und landwirtschaftliche Angestellte hätten am Mittwochmorgen in der südtschechischen Ortschaft Valdikov damit angefangen, die Tiere in Containern mit Kohlendioxid zu töten, sagte der Sprecher der staatlichen Behörde SVS, Petr Majer, laut MBI. Dort war die hochansteckende Geflügelpest am Dienstagmorgen bestätigt worden. Rund 18’000 ein Wochen alte Entenküken und 2’500 ausgewachsene Enten wurden vor Ort getötet.

Am Donnerstag wurden laut Majer auf einem Hof im zentraltschechischen Ort Lanskroun weitergehen, dort sollen etwa 40’000 Hennen und 13’000 Hähne gekeult.

Die SVS verkündete ausserordentliche Vorbeugungsmassnahmen innerhalb eines Zehn-Kilometer-Radius rund um die Betriebe. Der Transport von Geflügel werde eingeschränkt, alle Geflügelbestände erfasst und Massenveranstaltungen wie Ausstellungen verboten, erklärte die Aufsichtsbehörde. Insgesamt hat die SVS in diesem Jahr in drei landwirtschaftlichen Grossbetrieben und auf 17 nicht-kommerziellen Bauernhöfen sowie 43 kleineren Höfen Vogelgrippefälle festgestellt. 

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