Zeitungsartikel beunruhigt Geflügelbauern

Ein Presseartikel, in dem darüber berichtet wurde, dass das Vogelgrippevirus in rohem Geflügelfleisch vorkommt, hat vergangene Woche in Polen für Unruhe in der Geflügelbranche gesorgt. 

AgE |

In der Meldung wurde der Eindruck erweckt, aktuelle Forschungsergebnisse hätten gezeigt, dass Katzen in den letzten Wochen durch kontaminiertes Fleisch von polnischem Geflügel mit dem Vogelgrippevirus H5N1 infiziert worden seien. Staatssekretär Krzysztof Ciecióra vom Warschauer Landwirtschaftsministerium bemühte sich umgehend um Schadensbegrenzung.

Auf einer eiligst anberaumten Sonderpressekonferenz versicherte er am 5. Juli, dass keine Gefahr für die Verbraucher bestehe. «Polnisches Geflügel ist sicher», so Ciecióra. Die in dem Presseartikel enthaltene Information sei «absolut unbewiesen», betonte der Staatssekretär. Keine Untersuchung bestätige dies. Vielmehr handele es sich um «Überinterpretationen und Manipulationen durch Redakteure».

An der Pressekonferenz nahmen auch der Direktor des Staatlichen Veterinärinstituts, Stanisław Winiarczyk, und der Präsident des Polnischen Fleischverbandes, Witold Choiński, teil. Sie betonten, dass Fleisch - insbesondere Geflügelfleisch - nicht roh verzehrt werde und dass wärmebehandeltes Fleisch umso sicherer sei. Krzysztof Pyrć vom Labor für Virologie am Zentrum für Biotechnologie in Kleinpolen, auf dessen Forschung sich die Autoren des Artikels beziehen, stellte ausdrücklich klar, dass er keine Infektion von Katzen mit dem Vogelgrippevirus nachgewiesen habe.

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