16’000 Franken für Tochter einer Eutersiegerin

Mit Spitzenpreisen bis 16’000 Franken feierte die erstmals durchgeführte Masters Sale am Brown Swiss Masters in Cazis eine gelungene Premiere.

Adrian Haldimann |

Es war ein besonderer Startschuss: Im Rahmen des Brown Swiss Masters in der Bündner Arena in Cazis GR fand erstmals die «Masters Sale» mit Auktionator Matthias Süess statt.

Mit 20 ausgewählten Angeboten im Katalog, von denen 18 in den Ring kamen und verkauft wurden, erwies sich die Auktion als voller Erfolg und sorgte mit hohen Zuschlagspreisen für Aufsehen. Den Spitzenpreis von 16'000 Franken erzielte Renzo’s BS Brice Bernice. Sie ist die erste an einer Auktion angebotene Tochter des bekannten Euterstars Cabalzar’s Swizzero Berna EX-95 und wurde von Renzo Blumenthal aus Vella GR angeboten.

Erste Tochter von Beluah in der Schweiz

Auf ähnlich hohem Niveau bewegte sich M & M’s Cyrus Baila-ET, die für 15'600 Franken zugeschlagen wurde. Das Kalb ist die erste in der Schweiz verkaufte Tochter einer absoluten Ausnahmekuh: ihrer Mutter, der Europachampion 2024 Felder’s BS Besco Beluah EX-96.

Bereits im vergangenen Dezember wurde an der deutschen Pro Rind Weihnachtssale eine Vollschwester für denselben Preis verkauft. Angeboten wurde Baila von Matthias und Fränzi Süess aus Andwil SG.

6’800 Franken im Schnitt

Der dritthöchste Preis lag bei 9600 Franken und wurde für die gut halbjährige Lanker’s Dynamite Giulietta-ET bezahlt. Sie ist eine Tochter der IGBS-Siegerin Riethof’s Phil Pinia EX-95. Verkäufer war Christian Schneider aus Schwendi SG.

 Im Durchschnitt wurde am ersten Masters Sale ein Preis von 6800 Franken erzielt.

Kommentare (3)

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  • Beobachter | 31.03.2026
    soso, jetzt ist es klar, warum der schöne Renzo nicht mehr bio ist. Er ist nicht freiwillig gegangen; wegen dem Einsatz von ET Stieren, was bei bio verboten ist, u.A. eben Brice-ET hat man ihn rausgeworfen!
    Soll das nun ein Vorbild sein für korrekt arbeitende Biobauern? Oder ist es einfach der Ausdruck der gesetzestreuen Züchterszene??
  • Daniela Nef | 29.03.2026
    Bitte,wie vergag man in der heutigen Zeit so eine teure Kuh zum Kaufen? Und jetzt,wo die Milch nichts mehr wert ist,da macht man doch hintersi. Exgüsi,aber sie frisst,gibt Milch und scheisst,die ist ja vergoldet,würde man meinen. Wenn der Milchpreis 1.00Fr.wöre,würde ich sagen,ja,aber jetzt,nein,ist ehrlich etwas übertrieben. Andere,die das lesen und nicht vom Bauernstand kommen,würden auch sagen,das passt nicht,zuerst wegen dem Milchpreis ein Gejammer und dann kauft einer eine sooo teure Kuh.
    • Hermann | 31.03.2026
      Bergbauern vermögen das, denen fliesst Geld aus BFF und Alpung in Strömen zu. Das System ist krank
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