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Laut einem Merkblatt der Deutschen Landwirtschaftlichen Gesellschaft (DLG) sind mögliche Folgen der Verfütterung sinkende tägliche Trockensubstanz-Aufnahmen, Leistungsminderung und die Gefährdung der Tiergesundheit.
Futterverderb bedeute stets finanzielle Schäden, da in der Produktion Kosten anfallen würden und das Futtermittel nicht zum Einsatz komme beziehungsweise durch Zukauffutter ersetzt werden müsse. Fehlgärungen wie die Buttersäuregärung und Nacherwärmungen führen zu fühl- und messbaren Futterqualitätsverlusten.
Die DLG führt in einer Tabelle auf, dass bei einem 220-Kubikmeter-Silo bei einer mittleren Nacherwärmung der Grassilage aus der einsilierten Futtermenge total 13’279 Kilo Milch weniger produziert werden können. Bei stark erwärmtem Futter sind es gar 27’473 Kilo.