A: Mehr Milchkühe, weniger Mutterkühe

In Österreich ist 2014 die Anzahl Milchkühe gestiegen. Dies weist darauf hin, dass sich die Bauern auf das Ende der Milchquoten vorbereiteten.

In Österreich ist 2014 die Anzahl Milchkühe gestiegen. Dies weist darauf hin, dass sich die Bauern auf das Ende der Milchquoten vorbereiteten.

Insgesamt betrug der Rinderbestand Ende 2014 in Österreich 1,961 Millionen Stück, wie der "Salzburger Bauer" zu Zahlen des Bundesministeriums schreibt. Das ist im Vergleich zum Vorjahr eine kleine Steigerung um 0,1 Prozent. Die Anzahl Rinderhalter sank hingegen um 3,3 Prozent auf 63'511 Personen.

Bei den Milchkühen wurde ein Plus von 1,5 Prozent auf 529'560 Stück festgestellt. Das deutet darauf hin, dass Aufstockungen im Hinblick auf das Ende der EU-Milchquoten vorgenommen wurden. Auffallend ist auch die Steigerung der Anzahl Milchkühe im Berggebiet um 2,4 Prozent. Gemäss "Salzburger Bauer" ist dies ein Anzeichen einer Verlagerung der Milchproduktion zurück ins Grünland. 

Rückgängig war 2014 hingegen die Anzahl der Mutterkühe. Um 2,8 Prozent auf 236'655 Stück nahm die Anzahl Tiere, um 5,3 Prozent die Anzahl Halter ab. Grund dafür könnte der kommende Wegfall der Mutterkuh-Prämie im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU sein.

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