Es komme nicht vor, dass eine Aludose zum Tod einer Kuh führe. Das sagte der Leiter des Departements für Wiederkäuermedizin am Zürcher Tierspital, Ueli Braun, der «Thurgauer Zeitung».
Der Professor habe betreffend Anti-Littering-Kampagne des Bauernverbands Auskunft erteilt. Demnach seien in etwa 98 Prozent der Fälle Nägel oder Drähte die Ursache für eine Fremdkörpererkrankung. Gelegentlich könne es sich auch um Isolatoren oder um Brillengestelle handeln. Laut Untersuchungen seien es aber niemals Aludosen, die zum Tod einer Kuh führten.
Gemäss Urs Schär vom Verband der Thurgauer Landwirtschaft seien auch nicht die ganzen Dosen das Problem, sondern die von der Mähmaschine zerstückelten Kleinteile im Heu.