Ein Landwirt hat einen Schwenkbügel erfunden, der Tiere bei der Behandlung fixiert. Das dient der Sicherheit.
Die Besamung und Behandlung von extensiv gehaltenen Kühen kann gefährlich werden. Mit einer guten Idee hat ein Landwirt aus dem Emmental den Arbeitsschutz für Besamungstechniker und den Tierarzt verbessert: Mit einem Schwenkbügel, der am Fanggitter montiert ist, kann er seine Mutterkühe leicht und sicher für eine Behandlung fixieren. Das berichtet Swissgenetics im Newsletter.
Laut die-fruchtbare-kuh.ch müssen auch ansonsten umgängliche Tiere zur Besamung sicher angebunden oder in einem Fressgitter eingesperrt sein. Es reicht nicht aus, wenn das Tier lediglich am Kopf festgehalten wird. Im Laufstall ist es günstig, die Kuh für die Besamung ins Fressgitter zu nehmen. Damit sie dort seitlich nicht ausweichen kann, sollte sie mit mehreren Herdengenossinnen gemeinsam eingesperrt sein – am besten mittendrin.
Auch sollte nie eine Kuh allein im Stall sein, wenn die Herde auf der Weide ist. Oft werden Kühe zur Besamung mit einem Halfter und Strick angebunden. Wichtig ist, dass sich beides auch in brenzligen Situationen mit einem gezielten Zug schnell wieder öffnen lässt. Die Schlingen dürfen sich bei einer panischen Kuh nicht zuziehen.
