Bauern beklagen Diskriminierung

Bayerische Bauern mit Anbindehaltung sorgen sich, dass ihre Milch in naher Zukunft mit Preisabschlägen versehen oder gar nicht mehr abgeholt wird.

Bayerische Bauern mit Anbindehaltung sorgen sich, dass ihre Milch in naher Zukunft mit Preisabschlägen versehen oder gar nicht mehr abgeholt wird.

Der Bayerische Bauernverband (BBV) schlägt Alarm: "Aufgrund jüngster Aktivitäten einzelner Marktpartner sorgen sich bayerische Milchviehbetriebe mit Anbindehaltung, dass ihre Milch in naher Zukunft mit Preisabschlägen versehen oder gar nicht mehr abgeholt wird", heisst es in einer Mitteilung. Dadurch sei ein Grossteil der Betriebe mit ganzjähriger Anbindehaltung gefährdet. 

In Bayern halten rund die Hälfte der mehr als 30’000 Milchviehbetriebe ihre Tiere in Anbindehaltung. Der BBV fordert die Marktpartner auf, die Betriebe bei ihrer Weiterentwicklung weg von der ganzjährigen Anbindehaltung mit aller Kraft zu unterstützen, damit die Strukturen in der Milchviehhaltung bestmöglich erhalten bleiben. Diese Weiterentwicklung könne über die verstärkte Umstellung auf Laufställe, aber auch über die Kombination aus Anbindeställen mit Bewegungsmöglichkeiten, erfolgen.

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