Beständeschauen weiter auf dem Hof

Die Lage bezüglich Corona-Pandemie hat sich wieder verschärft. Lockerungen sind keine in Sicht. Deshalb werden die Beständeschauen weiterhin auf dem Hof durchgeführt. 

Die Covid-19-Pandemie sorgt derzeit für steigende Fallzahlen. Deshalb hat der Bundesrat beschlossen, bis am 18. April keine weiteren Lockerungen vorzunehmen. Das Veranstaltungsverbot bleibt somit weiterhin bestehen.

Die Leitung der Beständeschauen von Swissherdbook hat deshalb beschlossen, bis mindestens Ende April die Beständeschauen als Hofbeurteilungen weiterzuführen. Die Schauen im Mai, die vorwiegend im Wallis stattfinden, können ebenfalls als Hofbeurteilungen durchgeführt werden, heisst es in der Mitteilung weiter.

«Falls es bis dann allfällige Lockerungen aber zulassen würden, wäre es den Genossenschaften respektive Vereinen freigestellt, diese auch auf dem Schauplatz oder zusammengefasst auf einzelnen Betrieben durchzuführen», schreibt Swissherdbook.

Organisation der Hofbeurteilungen

  • 1. Der Schauorganisator holt die Anmeldungen bei den Mittgliedern ein und ermittelt so die
    Anzahl Tiere und die Anzahl Betriebe.
  • 2. Der Schauorganisator erstellt ein Programm für den Ablauf der Hofbeurteilungen. Neben der
    Fahrzeit von Betrieb zu Betrieb muss pro Kuh auf dem Betrieb ca. 2-3 Minuten einberechnet
    werden. Auf Betrieben mit über 15 Kühen ist eher mit 2 Minuten zu rechnen, auf Betrieben
    mit weniger Kühen eher mit 3 Minuten.
  • 3. Der Schauorganisator telefoniert dem eingeteilten Gruppenleiter und bespricht mit ihm das
    Programm. Dieser wird entscheiden, ob es durchführbar ist, oder ob allenfalls ein weiteres
    Expertenteam hinzugezogen werden muss.

Allgemeines:

  • Je nach Distanzen und Anzahl Tieren pro Betrieb schafft ein Expertenteam (Es sind immer
    zwei Experten zusammen unterwegs) ca. 100 – 150 Kühe pro Tag.
  • Start am Morgen ist um 8.30 Uhr und der letzte Betriebsbesuch sollte, wenn es das
    Tagesprogramm erfordert um ca. 16.00/16.30 Uhr eingeteilt werden.
  • Kopfnummern sind an den Hofbeurteilungen nicht notwendig.
  • Die Kühe müssen beim Eintreffen der Experten draussen angebunden sein, sonst reicht die
    Zeit nicht.
  • Die Kühe sollten wenn möglich Kategorienweise zusammengebunden sein.
    Kategorienschilder sind nicht notwendig.

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