Betriebsmanagementliste: Sie haben es geschafft

Die Betriebsmanagementliste von Braunvieh Schweiz wird bereits zum 22. Mal publiziert. 2025 haben 176 Betriebe die Anforderungen erfüllt. Das sei nur durch hervorragendes Management möglich, schreibt die Zuchtorganisation.

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Um es auf die Betriebsmanagementliste zu schaffen, müssen die Betriebe strenge Anforderungen in Bezug auf Milchleistung, Eiweissgehalt, Lebensleistung, Serviceperiode, Fruchtbarkeit und Eutergesundheit erfüllen.

23 mehr als im Vorjahr

2025 fanden 59 Tal- und 117 Bergbetriebe Eingang in die Liste, also insgesamt 173 Betriebe. Das sind 23 mehr als im Vorjahr.

«Sobald eine Voraussetzung nicht mehr erreicht wird, verschwindet der Betrieb von der Liste», schreibt Braunvieh Schweiz in einer Mitteilung. Einige Betriebe dürfen die Urkunde der Betriebsmanagementliste seit einigen Jahren in Folge entgegennehmen. «Die Erreichung der Bedingungen ist nicht selbstverständlich und es braucht neben einem guten Züchterauge ein Top-Management der Herde», hält der Verband fest.

Beste Einzelwerte

Den Top-Einzelwert für die Milchleistung erzielte im vergangenen Jahr Walter Rhyner aus Hoffeld SG mit 11’501 kg Milch. Die Top-Lebensleistung erreichte die LBBZ Schluechthof, Cham ZG, mit 44’793 kg. Den höchsten durchschnittlichen Eiweissgehalt der Liste realisierte Nora Peter aus Alpnach Dorf OW mit 3,96 %.

Die tiefste Serviceperiode weist Martin Holenstein, Stein SG, mit 62 Tagen aus und die tiefste durchschnittliche Zellzahl erreichte Marco Zürcher aus Neuheim ZG mit 18 ZZ. Die Betriebe, welche die höchsten Einzelwerte erreichten, werden speziell in der nachfolgenden Tabelle erwähnt.

Durchschnittsleistungen aller Betriebe

Die Betriebe im Berggebiet weisen eine durchschnittliche Serviceperiode von 102 Tagen aus und auch die durchschnittliche Zellzahl mit 69 beeindruckt. Im Tal können die Züchter mit einer durchschnittlichen Lebensleistung von 30’655 kg Milch brillieren sowie mit einer durchschnittlichen Milchleistung von über 9 000 kg Milch mit 3,58 % Eiweiss.

Stärkste Kantone

Der Kanton mit den meisten Betrieben auf der Betriebsmanagementliste ist wie in den letzten Jahren der Kanton St. Gallen mit 42 Betrieben, 11 Betriebe mehr als im Vorjahr. Auf Rang 2 folgt wieder der Kanton Appenzell Ausserrhoden mit 26 Betrieben. Das ist eine Steigerung um 7 Betriebe. «Der Kanton Appenzell AR ist wieder im Vergleich zur Gesamtzahl der Herdebuchbetriebe mit 7 % an der Spitze», schreibt Braunvieh Schweiz.

Dauerbrenner

Auf der Liste der «Betriebe mit mindestens fünf Einträgen in Folge auf der Betriebsmanagementliste» befinden sich in diesem Jahr 14 Züchter. Ein Züchter und sein Vorgänger haben es bereits 14-mal in Folge geschafft. Es ist dies der Betrieb von Christof Lacher aus Feusisberg SZ. Schon zum 12. Mal in Folge ist Peter Amann aus Wattwil SG auf der Liste. Zehnmal in Folge haben es drei Betriebe geschafft: Andreas Neff aus Gais AR, Thomas Preisig aus Schwellbrunn AR und Markus Windlin aus St. Niklausen OW.

Die 176 Betriebe auf der Betriebsmanagementliste:

Betriebe Talgebiet (59)

Betriebe Berggebiet (117)

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