Biestmilch schon nach 45 Minuten

Der Zeitpunkt, in dem ein Kalb das erste Mal mit Kolostrum versorgt wird, hat langfristige Auswirkungen auf die Prägung und Entwicklung des Immunsystems und damit auf Tiergesundheit und Wachstum. Das schreibt die Deutsche Landwirtschaftliche Gesellschaft (DLG).

Sie verweist auf eine Studie, in der je neun Kälber pro Gruppe 45 Minuten, 6 Stunden oder 12 Stunden nach der Geburt Biestmilch erhielten, und zwar jeweils eine Menge von 7,5 Prozent des Geburtsgewichts. Das Resultat laut der DLG: Durch die sehr zeitnahe Kolostrumgabe stieg die Konzentration an Immunglobulinen, insbesondere an Immunglobulin G (IgG), im Blutserum sehr schnell an, der Immunstatus wurde besser.

Werden die Kälber erst nach 6 oder 12 Stunden mit Biestmilch versorgt, steigt die IgG-Konzentration verspätet und langsamer in Richtung der gewünschten IgG-Gehalte von über 20 mg/ml Blutserum an. Die Kälber hatten deutlich länger einen kritischen Immunstatus und waren krankheitsanfälliger. 

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Kommentare (2)

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  • Sandy Bucher | 16.05.2026
    Was für ein trauriges Bild, das neugeborene Kalb in der Wanne, die Mutterkuh darf es wohl ein wenig ablecken. Der Mensch sollte das Kalb bei der Mutter lassen, sie versorgt es ganz genau mit dem was so ein frisch geborenes Baby braucht. Es braucht ja nicht nur die richtige Nahrung, es brauch auch die Nähe und Führsorge, also das soziale seiner Mutter!! Die Natur hat dies genial gemacht! Warum meint der Mensch eigentlich, dass er es besser kann? Mutter und Kind gehören zusammen!! Eine Kuh gibt mehr Milch als das Kalb braucht, sie kann also trotzdem gemolken werden. Einer Mutter ihr Baby wegzunehmen ist eine riesen Qual!!
    • Melker | 19.05.2026
      bla,bla,bla , ein frisch geborenes Kalb ist ein Kälbchen, kein Baby
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