Braunviehhalter mehrheitlich gegen Kraftfutter auf der Alp

Knapp die Hälfte der Braunviehzüchter ist bereit, beim Kauf von gealpten Kühen oder Rindern einen Mehrpreis zu bezahlen. Das zeigt eine Umfrage. Der Alpungsbeitrag wird mehrheitlich als korrekt beurteilt.

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Knapp die Hälfte der Braunviehzüchter ist bereit, beim Kauf von gealpten Kühen oder Rindern einen Mehrpreis zu bezahlen. Das zeigt eine Umfrage. Der Alpungsbeitrag wird mehrheitlich als korrekt beurteilt.

Braunvieh Schweiz hat in einer Umfrage auf der Homepage gefragt, wie viele Züchter ihre Tiere sömmern. Von 138 Umfrageteilnehmern (Stand vergangener Freitag) alpen 42 alle ihre Tiere, 74 geben einen Teil z Berg, und bei 22 bleiben alle Kühe auf dem Heimbetrieb.

Auf die Frage «Wird die Alp bei Ihnen mit genügend Tieren bestossen?» haben 95 von 122 Antwortenden mit Ja und 5 mit Nein geantwortet. 13 wissen es nicht, und 9 betreiben keine Alpung. 55 von 114 Antwortenden sind bereit, beim Kauf von gealpten Kühen oder Rindern einen Mehrpreis zu bezahlen, weil ihnen der gesundheitsfördernde Aspekt der Alpung wichtig ist. Für 59 zählen nur die Leistungsangaben. 79 von 120 Umfrageteilnehmer finden den Alpungsbeitrag von 370 Franken pro Tier gerechtfertigt, 21 finden ihn zu tief, 14 zu hoch. 6 haben dazu keine Meinung.

41 von 118 der Befragten befürworten die Verabreichung von Kraftfutter an Milchkühe auf der Alp, um die höhere Wertschöpfung der Milch mit der Leistungssteigerung auszuschöpfen. 77 finden Kraftfutter auf der Alp weniger gut, weil die Spezialität Alpkäse auf einer reinen Weidefütterung basieren soll.

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