BSE-Fall in Schottland

Auf einer schottischen Farm in der Grafschaft Aberdeenshire ist seit mehr als zehn Jahren wieder die Bovine Spongiforme Enzephalopathie (BSE) bei einem Rind festgestellt worden. Wie die schottische Regierung am vergangenen Donnerstag in Edinburgh mitteilte, wurden die üblichen vorsorglichen Verbringungsverbote für Tiere in der Region verhängt.

Auf einer schottischen Farm in der Grafschaft Aberdeenshire ist seit mehr als zehn Jahren wieder die Bovine Spongiforme Enzephalopathie (BSE) bei einem Rind festgestellt worden. Wie die schottische Regierung am vergangenen Donnerstag in Edinburgh mitteilte, wurden die üblichen vorsorglichen Verbringungsverbote für Tiere in der Region verhängt.

Unterdessen suche die britische Agentur für Pflanzen- und Tiergesundheit (APHA) nach der Ursache des Seuchenausbruchs. Die betroffene Kuh sei bei BSE-Routineuntersuchungen aufgefallen, die bei Rindern angestellt würden, die im Alter von mehr als vier Jahren auf landwirtschaftlichen Betrieben verendeten.

Keine Gefahr für Menschen

Das betreffende Tier sei nicht in die Lebensmittelkette gelangt. Die schottische Behörde für Lebensmittelsicherheit, Food Standards Scotland, versicherte, dass keine Gefahr für die menschliche Gesundheit bestehe. Die Rinder, die zur „Kohorte“ des BSE-Falls gehörten, die also innerhalb von zwölf Monaten vor oder nach dem Geburtsdatum der betroffenen Kuh im selben Bestand wie der BSE-Fall geboren wurden und die mit den gleichen Futtermitteln gefüttert worden sein könnten, würden nach den EU-Vorschriften getötet und beseitigt.

Das betreffe auch die innerhalb von zwei Jahren vor dem klinischen Auftreten der Seuche geborenen Nachkommen. Der Präsident des schottischen Bauernverbandes (NFU Scotland), Andrew McCornick, bedauerte die „enttäuschenden Nachrichten“ für den schottischen Rindersektor. Seit Oktober 2016 führt die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) Schottland nämlich unter dem bestmöglichen Status „geringes BSE-Risiko“. Nun dürfte die Behörde die Einstufung auf „kontrolliertes BSE-Risiko“ herabsetzen; dieses Ranking gilt auch für England und Wales. Derweil wird Nordirland weiterhin ein geringes BSE-Risiko bescheinigt. 

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