BSE-Risiko in Frankreich «vernachlässigbar»

AgE |

Die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) hat das Risiko in Bezug auf die Bovine Spongiforme Enzephalopathie (BSE) in Frankreich herabgestuft. 

Wie die Organisation kürzlich bekanntgab, wird das betreffende Risiko nun offiziell als «vernachlässigbar» betrachtet. In der Rindfleischbranche wurde die Entscheidung der OIE begrüsst.

Die Interprofession der Fleischverarbeiter (Culture Viande) hofft nun auf neue Perspektiven für den Export. Der neue Status werde es der Branche ermöglichen, neue Märkte zu erschließen und verlorene Anteile zurückzugewinnen. Laut dem Verband ist die Einstufung des BSE-Risikos als «vernachlässigbar» der bestmögliche Status.

Voraussetzung seien eine umfassende Kontrolle und mindestens elf Jahre seit dem letzten bekannten Ausbruch. In Frankreich war das der Interprofession zufolge im April 2004.

Bovine Spongiforme Enzephalopathie, kurz BSE oder umgangssprachlich Rinderwahn, hatte besonders Grossbritannien in den 1980er- und 1990er-Jahren zu schaffen gemacht.  Die Krankheit wurde damals durch die Verfütterung von Tiermehl verbreitet. 1996 wurde bekannt, dass die Krankheit vom Tier auf den Menschen übertragen werden kann. Beim Menschen kann sie eine Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit auslösen.

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