D: Milchleistung gesunken

Der fortschreitende Strukturwandel in der heimischen Milchviehhaltung hat auch in der Bilanz der Milchleistungsprüfung (MLP) für das Kontrolljahr 2016/17 seinen Niederschlag gefunden, allerdings nicht so deutlich wie im Vorjahr. Das zeigen die Zahlen für das Ende September abgelaufene Kontrolljahr, die vom Deutschen Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen (DLQ) in Bonn vorgelegt wurden.

Der fortschreitende Strukturwandel in der heimischen Milchviehhaltung hat auch in der Bilanz der Milchleistungsprüfung (MLP) für das Kontrolljahr 2016/17 seinen Niederschlag gefunden, allerdings nicht so deutlich wie im Vorjahr. Das zeigen die Zahlen für das Ende September abgelaufene Kontrolljahr, die vom Deutschen Verband für Leistungs- und Qualitätsprüfungen (DLQ) in Bonn vorgelegt wurden.

Demnach ging die Zahl der in der monatlichen Kontrolle geprüften Milchkühe zum Stichtag 30. September 2017 mit 3,66 Millionen Stück um 14'367 Tiere oder rund 0,4 % zurück. In der Vorjahresbilanz war noch ein Minus von 2,1 % verzeichnet worden. Die Zahl der Betriebe sank zum diesjährigen Stichtag um 2'523 oder 5,4 % auf 44'212.

Damit erhöhte sich die durchschnittliche Kuhzahl je Halter um rund fünf Stück auf 82,7 Tiere. Etwas gesunken ist im Vorjahresvergleich laut DLQ allerdings die Milchleistung je Kuh. Ein Durchschnittstier gab im Bundesgebiet im vergangenen Kontrolljahr 8'541 kg Milch.  Das waren 58 kg weniger als 2015/16.

Eiweissmenge unverändert

Die dabei produzierte Fettmenge verringerte sich gegenüber dem Vorberichtszeitraum im Schnitt um 4 kg auf 349 kg, während die Eiweissmenge unverändert bei 295 kg blieb. Der mittlere Fettgehalt lag bei 4,09 %, der Eiweissgehalt im Schnitt bei 3,45 %.

Am produktivsten waren zwischen Oktober 2016 und September 2017 die Kühe in Sachsen mit einer Jahresmilchleistung von durchschnittlich 9'551 kg, gefolgt von Sachsen-Anhalt mit 9'531 kg und Thüringen mit 9'509 kg.

In Baden-Württemberg und Bayern belief sich die mittlere Milchmenge je Tier dagegen nur auf 7'696 kg beziehungsweise 7'701 kg. Die grössten Milchkuhherden waren 2016/17 mit durchschnittlich mehr als 394 beziehungsweise 359 Tieren in Berlin-Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern zu finden.

Zellzahlen haben sich verbessert

Im Rahmen der Milchkontrolle wird laut DLQ neben der Milchleistung auch der Eutergesundheitsstatus am Indikator des Zellgehalts in der Milch erfasst. Im Milchkontrolljahr 2017 verbesserte sich das Niveau der untersuchten Milchkühe auf durchschnittlich 235'000 Zellen pro Milliliter.

Ausserdem legte der Prozentsatz der Tiere in der besten Zellzahlklasse von weniger als 100'000 Zellen pro Milliliter im Vergleich zum Vorjahr deutschlandweit leicht zu. Die Anteile der höheren Zellzahlklassen gingen entsprechend zurück. Insgesamt wiesen mehr als 75 % der Kühe im vergangenen Jahr einen Zellgehalt von weniger als 200'000 Zellen pro Milliliter auf. 

Das Wetter heute in

Lesershop

Hier gehts zum Lesershop

Umfrage

Wie oft esst Ihr Fleisch?

28.3 % Mehrmals täglich
32.5 % Täglich
17.5 % Mehrmals in der Woche
3.2 % Einmal in der Woche
3.2 % Mindestens einmal im Monat
2.4 % Weniger als einmal im Monat
10.3 % ich esse kein Fleisch
2.6 % Sehr selten

Teilnehmer insgesamt 378

Zur aktuellen Umfrage

Bekanntschaften

Suchen Sie Kollegen und Kolleginnen für Freizeit und Hobbies? Oder eine Lebenspartnerin oder einen Lebenspartner?