Das internationale «1000-Bullen-Genom-Projekt» liefert Sequenzdaten aus dem Genom der vier wichtigsten Milch- und Fleischrassen der Welt: Holstein, Fleckvieh, Jersey und Angus.
Nun wurden laut dem «Elite-Magazin» online die Resultate der ersten Phase veröffentlicht. Sie basieren auf der Sequenzierung der Gesamtgenome von bisher 234 Zuchtstieren. Ziel ist es, das Erbgut von insgesamt 1000 Stieren und Kühen zu analysieren. Davon können Zuchtprogramme profitieren, da mit Hilfe der Daten Genmutationen gefunden werden können, die zum einen für die Milch- und die Fleischproduktion relevant sind und zum anderen auch Erbkrankheiten auslösen.
Im 1000-Bullen-Genom-Projekt arbeiten Forscher aus Australien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Kanada, den Niederlanden und den Vereinigten Staaten zusammen.